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Archiv für die Kategorie ‘nachdenklich’

eigentlich erinnere ich mich so gut wie nie an meine träume. meist habe ich beim aufwachen nur eine leise ahnung, wovon ich geträumt habe und es bleibt manchmal eine gefühlte stimmung übrig, die mich oft über den tag begleitet und schonmal für meine grausame laune verantwortlich sein kann.
heute war/ist es anders. ich habe geträumt und [...]

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“noch zwei tage.” das pfeiffen sogar schon die spatzen von den dächern sagen sogar schon meine kinder in aller herrgottsfrüh gleich nachdem ihre äuglein aufgegangen sind. “gell mama, dann ist das hotel zu.” heißt frei übersetzt: “dann haben wir euch wieder für uns.”
und wie jedes mal um diese zeit kann ich es noch nicht so [...]

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seit gestern (also diesem - für meine besucherstatistik geschichtsträchtigem tag und es ging in keinem der beiträge um s.e.x) denke ich darüber nach, ob ich mit meinem geschreibsel tatsächlich potentielle urlauber einschüchtere oder gar abschrecke. achtung, weil jetzt wird es philosophisch: sind die gäste wirklich so schräg oder schreibe ich sie schräg? denn immerhin ist [...]

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bald

worauf ich mich freue:
auf unstrukturierte, improvisierte tagesabläufe. kein: um 8 muß ich da sein um 11 muß ich das machen usw.  auf langeweile.
unbeobachtet und vor 9 uhr abends zu essen, was mein mann für mich zubereitet. dabei nicht vollgequalmt werden und nicht von gästen (die meinen, sich dazu setzen zu dürfen müssen) oder mitarbeitern gestört [...]

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heute habe ich die anreiseliste für die nächste woche gemacht. die aussichten sind ziemlich gruselig happig. es scheinen ein paar echte zombies ausmusterungs-kandidaten auf.
zum beispiel der wiener, der sich letztes jahr mit einem kroaten um einen platz am kaminfeuer geprügelt hat. der jetzt nächste woche seine tochter vor den ferien aus der schule nimmt, damit [...]

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geschenke

ein überaus großzügiges geschenk machte meinem mann ein korrupter italienischer freund und exgast gestern abend. ich schreibe hier nicht, was es ist, weil mir das sowieso niemand glauben würde weil es einfach hammermäßig großzügig und unglaublich unangemessen für den grad der freunschaft scheint.
mit meiner familie zusammen haben wir gestern noch den ganzen abend damit verbracht, [...]

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mich und eure daumen…
inzwischen spreche ich schon die wildfremde menschen an der wursttheke im supermarkt an, ob sie nicht jemanden kennen, der jemanden kennt, der bei mir arbeiten möchte… an der tankstelle, im kindergarten, in der bankfiliale meines mißtrauens vertrauens. überall geh ich leuten mit meiner verzweiflung auf die nerven.
gestern stand das warten wieder unter [...]

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