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wo fang ich an? eigentlich könnte ich mal wieder ablästern ohne ende. tu ich auch. nicht über das kindergartenfest. das war, wie immer, total süß inszeniert. (wenn man davon absieht, dass es keinen einzigen apfelbaum gab (is ja auch schwer, weil die aufführung im haus statt fand),  und die gereichten mehlspeisen teilweise mit birnen und bananen “gestreckt” waren.)

aber die menschen. :roll: neben einigen weiblichen exmitarbeitern, die sich vor jahren aufs kinderaufziehen spezialiesiert haben, und mir jetzt jetzt am hiesigen arbeitsmarkt fehlen und dafür, dass sie die kinder im kindergarten untergebracht haben, und bei jeder angebotenen arbeit die flucht ergreifen, für ein jahr einzahlertum alg kassiern, auch diverse kleinststadt unternehmer gattinnen.

eine davon - warum auch immer - besonders frustriert im quadrat. sobald ich meinen mann auch nur kurz aus den augen lasse, hängt sie bei ihm und labert ihn voll. der mann hatte anscheinend keine zeit, daher hat sie ihre erwachsene tochter und deren freund (o ton: “boah sind die gschroppn laut.”) dabei. von tochter und mutter munkelt man im ort btw, dass beide eine eßstörung hätten. wundern würde es mich nicht. und gerade SIE fragt meinen mann, wie man eine ordentliche bouillon kocht… nachtigall ik hör dir kotzen trappsen. :roll: trotzdem hatte sie wohl die rollenverteilung bei uns kapiert ;-) .

ich muß das alles noch verdauen und vor allem heute endlich auch greys schauen… schönen abend euch!

weil ich euch ja krankheitsbedingt um aktuelle golfplatz stilkepeinlichkeiten bringe, hier eine aufgewärmte geschichte:

vor vielen, vielen jahren, als wir noch keine kinder hatten und dementsprechend massig zeit für alles mögliche hatten, haben wir relativ oft golf gespielt.

eines tages waren wir zum spiel auf einem platz in kitz.bühel verabredet. den abend davor verbrachten wir bei einer feier jenseits des großglockners. leider hatten wir mangels routenplaner die anfahrtszeit etwas unterschätzt. und so kam es, dass unser flightpartner schon am ersten abschlag stand, als wir dort auf den parklplatz kamen.

er rief uns probeschwingend zu, wir sollten uns beeilen und er hätte schon ein car für uns reserviert. im anschluß würde gleich ein promiturnier starten und wir könnten nicht alles aufhalten. also wenn ich was beim sport nicht vertrage, dann künstlichen stress. :roll:

vor dem clubhaus standen über 20 golfcars startbereit. in meiner konfusen panik nahm ich einfach das erst beste und düste los richtung parkplatz, um meinen mann und unsere bags abzuholen. in der ersten kurve wunderte ich mich, was hinter meinem rücken so komisch schepperte. in der zweiten kurve viel mir auf, dass das car mit bags beladen war und anscheinend schon jemand “gehörte”. :oops: da hatte ich dummerl doch tatsächlich das einzige (von bestimmt mehr als 20 cars) erwischt, das schon besetzt war. in gedanken sah ich schon den hansi mit mir schimpfen… peinlich.

irgendwer wird sich später sicher gewundert haben, warum sein car und seine ausrüstung plötzlich ganz wo anders geparkt waren…

nach dem dritten loch (das turnier hinter uns war auch schon längst gestartet und hansi im flight gleich hinter uns) kam uns ein car gegen die “spielrichtung” planlos aber vollgas entgegengeflitzt. darin saß der schlagermacher mit seiner kriem.hild. sie hatte ein minitäschchen von louis unter den achseln klemmen und war weiß wie die wand. ich dachte “oops. jetzt schimpft mich wer der wegen meiner caraktion von vorhin.” dabei fragte er uns nur zackig hochdeutsch “mensch sagense mal, wo geht´s denn hier zur ränsch.”

die krönung kam aber an dem tag noch. ich war einfach total neben der spur und das dann auch noch im wahrsten sinne des wortes. bei einem der letzten löcher gingen meine flightpartner im gebüsch auf ballsuche und ich sollte inzwischen schon wieder das car fahren. das ist ansich watscheneinfach.

ich war an diesem tag damit anscheinend komplett überfordert. der stress war schuld. weiß der geier warum. ich verwechselte gas und bremse (mehr pedale gibt es ja auch nicht) und setzte das teil nach einem kleinen sprung auf eine niedrige steinmauer, sodass die rechten reifen in der luft hingen… das machte einen höllen lärm, weshalb sich die anderen mit einem satz in den graben in sicherheit brachten.

gott sei dank hatte diese stunteinlage damals niemand sonst gesehen. aber ich muß immer dran denken und schmunzeln, wenn wir dort (so wie dieses wochenende) vorbei kommen.

[wenn ich mich halbwegs aufrecht halten kann, und die menschen dort content hergeben, gibt es aber noch eindrücke von der abendveranstaltung :-)  mann schlägt sich derweil durch]

durch diverse inszenierte almabtriebe auf dem heimweg wurden es etwas mehr als 24 stunden. für teilweise discotauglichen kopfschmuck der rindviecher mußten cheerleader ihre bommel schlachten und alte plastikweihnachtsäume ihr lametta abgeben. immer wieder ein erlebnis.

und jetzt muß ich arbeiten mich geistig auf mein golfplatzwaterloo von demnächst *zitter* vorbereiten. nicht nur, dass mir nach wenigen löchern die kondition ausgehen wird (man lache nicht stelle sich vor, dass ich ja viel öfter schlagen muß, als die meisten), nein. ich hab auch noch eine dicke erkältung aufgeschnappt, und bin mir daher noch nicht ganz sicher, ob ich tatsächlich beim turnier an den start gehen werde oder mich und meine bazillen nur nachher unter das volk mische.

[apropos beinahe das größte problem: was zieh ich nur zum event an??? ich hab nix. welche handtasche passt gut zu einer roten schnupfennase und hat platz für tem.po boxen? ]

vom zwang von meiner schlechten angewohnheit, bei nervosität in den plappermäulchenmodus zu verfallen, habe ich ja schon an anderer stelle berichtet. wo das aber irgendwie (aus logischen gründen) so garnicht funktioniert, ist beim zahna.rzt.

eine feststellung aus aktuellem anlaß: heute in aller herrgottsfrüh wurzelbeha.ndlung reloaded…  btw: auch bei zahnär.zten  gibt es in der zwischenzeit den trend, die wirkungsstätte mit einem mehr oder weniger originellen namen zu bezeichnen…

stilke hat also mutig ohne spritze den mund auf und die augen zu gemacht. könnt ihr da zuschauen, wie diese ganzen spitzen, lauten, gruseligen geräte unter der nase verschwinden und wieder auftauchen? also ich nicht.

so. alles überstanden. heute keine pelzige gesichtshälfte lippe. und daher konnte ich die frau doktor vorher und nachher zutexten 8) .

the same procedure as every year….

seit beinahe zehn jahren (ich glaube wir haben nur zwei mal ausgesetzt. wegen der kinder) zieht es uns für diesen feucht-fröhlichen lukullischen brauch zu unseren freunden nach tirol.

in den ersten jahren war unser gastgeber immer sehr bemüht, uns ein “passendes” pärchen aus seiner umgebung vorzustellen. was jedes mal gewaltig in die hose ging.

mein mann und ich machten uns nach diesen treffen immer grundsätzlich gedanken über unsere gesellschaftskompatiblität. waren wir wirklich solche eigenbrödler und so anspruchsvoll was unsere tischnachbarn anging? waren/sind wir echt so unmöglich? solche gedanken kamen uns, weil diese blind dates jedes mal in einer relativen katastrophe endeten…

beim ersten krebs.e-ertränken essen waren dort hoteliers aus der umgebung eingeladen. in unserem alter aber (wie sich schnell herausstellte) in der beziehung und im beruf totunglücklich. er war in meinen augen schwer depressiv und konnte mit keinem thema, das angschnitten wurde etwas anfangen. sie war auf der suche nach einem abendteuer mit meinem mann. am liebsten erzählte er einfach, wie schlecht es ihm ging. (es ging ihm auch noch stunden des schnaps trinkens noch nicht besser) wir sanken frühmorgens ebenfalls tieftraurig in die betten.

beim nächsten mal, (der gastgeber hatte gelernt: keine kollegen!) wurde uns ein mitarbeiter eines dumping reiseveranstalters an den tisch gesetzt. er zog schon zwischen hauptspeise und nachtisch über die arroganten österreichischen wirte her, die ihm einfach keine schleuderangebote über silvester schenken wollen… boah. bevor die ärmel von meinem mann (echt sonst ein friedliebender typ) aufgekrempelt waren, machten wir uns ohne gruß aus dem staub.

das dritte mal war dann wohl noch ein highlight der peinlichen art. und das letzte. seit dem sind wir nämlich immer exklusiv dort ;-) die gastgeber haben endlich erkannt, dass mit den stilkes nicht gut krebs.e essen ist 8) ;-)

das pärchen an diesem abend im september 2002 war ende dreißig. was sie beruflich machten, weiß ich nichtmehr. ich war gerade recht frisch schwanger und hatte (so glaube ich im nachhinein) kein anderes thema. was wir nicht wußten war, dass eben dieses pärchen schon ewig lange (bis dahin erfolglos) versuchte, kinder zu bekommen. :oops:

wir haben danach mit unseren gastgebern nie mehr über die anderen gäste dieser abende gesprochen. heute können wir immer mal wieder auf der hinfahrt über diese erlebnisse herzhaft lachen. wie ein einziger mensch bei der zusammenstellung einer “gesellschaft” jedes mal so dermaßen daneben liegen kann… das hätte potential für reality soaps gehabt. natürlich denken wir auch noch immer drüber nach, ob wir echt so unmöglich sind…

wir haben ja noch immer geschlossen. wie so ein geschlossenes hotel aussieht, könnte euch wortteufel beschreiben. (sie und wortteufelmann durften diesen wenig einladenden ort auch sehen und waren mittelschwer beeindruckt, stimmts? ;-) )

ich versuche es mal für alle, die davon keine vorstellung haben: wenig licht. die lobby wird nur indirekt von den bürolampen erhellt. im ganzen blickfeld kein teppich, kein stuhl, keine couch, kein tisch. nur der blanke steinboden. in plastiksäcke verpackte deckenleuchten. keine deko. gefühlte 10°C raumtemperatur. dreck und staub.

grade geht die türe auf. ein etwas älterer herr mit diesen wanderstecken kommt rein. (ich identifiziere ihn gleich als einen von nachbars kaffeefahrtomnibustouristen)

meine mitarbeiterin fragt höflich: “bitte, kann ich ihnen behilflich sein?”

er antwortet: “nein. ich schlafe nur hier.”

meine mitarbeiterin: “nein. das glaube ich nicht.”

er immernoch voll überzeugung: “doch. ich schlafe hier. von ihnen brauch ich nix.”

(sowas passiert hier regelmäßig. obwohl die eingänge komplett verschieden sind, vor unserer haustüre manchmal sogar wegen der diversen umbauarbeiten ein müllcontainer steht oder eine horde handwerker geparkt hat…)

lustig ist es immer wieder, wie blind manche menschen durchs leben gehen…

die welt ist klein. in einem hotel im burgenland kommt mir beim frühstück am tisch gegenüber ein älteres ehepaar irgendwie bekannt vor. bald schon weiß ich, warum. die nachbarn meiner eltern. dem mann habe ich als kleinkind mit meiner  zurückhaltenden, stillen, wortkargen art dauerquasselei den spass an der gartenarbeit verdorben. eingentlich ging er ja unkraut jäten, um ruhe von seinen drei kindern und seiner frau zu haben…

voll witzig übrigens, wenn ein hotel einen solchen angebotsgruppenmix hat, wie dieses hier. da müssen volltrunkene seminargäste beim abendessen über bugaboos stolpern. die preisbewußten, deutschen rentner mit handicap (siehe oben) tanzen den kinderanimationstanz. ach. ich bin so leicht zu unterhalten.

nun zum highlight des tages. tochterkind befleht uns schon seit wochen, dass sie golfen möchte. der super unsympathische schnösel pro auf unserem heimatplatz meint aber, das mache keinen sinn bei kindern, bevor sie acht sind. darum haben wir jetzt im garten ein loch gegraben und töchterchen murkst halt dort vor sich hin.

hier gibt es aber eine richtige kindergolfschule und darum hatte ich gestern die geniale idee, ihr eine schnupperstunde zu buchen. gesagt getan. es war sensationell. und der knackige, nette lehrer gefiel ihr auch sehr. man darf sich hier von der bommelmütze nicht irritieren lassen. echt ein ganz, ganz schnuckeliger hingucker. leider hatte ich meist diese ansicht:

so ungewöhnlich scheint eine so kleine golferin nicht zu sein. ich wurde nur einmal etwas seltsam angeschaut, als töchterchen trocken meinte “ich hab zu hause auch einen golfplatz.” (sie meinte wohl das eine loch in unserem garten :roll: :-D )

und kaum hatten wir uns von dem lehrer verabschiedet, wollte sie gleich nochmal. ein gutes zeichen, wie ich finde.

habt auch ein schönes wochenende!

die story um die kleine abiturientin mit diversen erfahrungen in der multikulturellen sicherheitsbranche geht weiter. und endet gleichzeitig.

weil wir ja auch einheimischen eine chance geben wollten wollen und aus unterkunftsplatzgründen auch irgendwie müssen, haben wir ihr den vorschlag gemacht, mal eine woche auf probe in den von ihr angstrebten beruf hinein zu schnuppern. dabei noch in die light-version, weil ja der nahkampf direkte kontakt mit dem gast im moment noch nicht stattfindet.

heute um 9 uhr (also schon am tag und nicht mitten in der nacht) wäre arbeitsbeginn gewesen. wer nicht da ist, brauch ich euch nicht schreiben. wer auch nicht zum telefon geht, dürfte genauso klar sein. wer wundert sich nicht wirklich?

so. jetzt schickt mir bitte heute positive energien auf unser mailfach, dass wenigstens die vielversprechende kandidatin von vorgestern eine zusage mailt. ich hab mich so bemüht und war wirklich nett zu der…

mein töchterchen, das ja nun schon einige zeit beim baden ohne aufgeblasene auftriebshilfen den kopf über wasser halten kann, hat am samstag dort den vogel abgeschossen.

eigentlich wollte ich euch dieses unappetitliche kapitel (hört, hört! auch meine kinder groß ziehen ist nicht immer nur “badi badi” “planschi planschi” “schlafi schlafi”) ja ersparen. aber was solls?! aaaalso: manchmal können so kleine menschlein richtig einen auf eklig und dirty machen… aber von vorne.

die bayerische großfamilie auf den nachbarliegen hat unsere augen gerade damit beleidigt erfreut, dass die achselwildwuchsbehaarte mami sich den achzigerjahre blauweiß adidas badeanzug zum zwecke der brustfüt.terung halbseitig abgestreift hatte. während also das baby endlich ruhe gab, saßen die ca. 4 jährigen zwillingsbuben sabbernd und leider na.ckig da, als der papa von der schwimmbadgast.ronomie mit einer pizza und pommes zurück kam. sogleich wurde munter drauf los gemampft.

meine tochter sah gerade so aus und hat dadurch das schauspiel “fütterung der ausgehungerten” beinahe verpasst:

aber…. und jetzt kommt´s (im wahrsten sinne des wortes): die taucherbrille ist zu groß. viel zu groß. und dementsprechend undicht. das führte dazu, dass töchterchen plötzlich hochschnellte, sich die brille vom kopf riss und mit weit aufgerissenen augen und aufgeblähten wangen aus dem becken sprang. vor unseren liegen, stützte sie die hände auf die knie und würgte sich einen ab. nicht ohne erfolg. das schwimmbadwasser beschloß unverzüglich die rückreise anzutreten und dabei das knabberzeugs von kurz davor gleich mitzunehmen. direkt vor meine füße…

und als kurz nach meiner wischundwegaktion die pommes der nachbarskinder beim kleinen brotneidstreit von der liege fielen, habe ich absichtlich weggesehen, was passiert. es gibt dinge, die will ich einfach nicht wissen.

heute sehr gelacht, als mir eine mitarbeiterin erzählt hat, dass ihr nachbarskind “johana” heißt. (nicht, wie man jetzt meinen könnte, weil die eltern besonders originell sind sein wollen. im gegenteil) das kind hätte eigentlich “johanna” heißen sollen. wie´s in den bergbauernhof paßt. der überforderte glückliche vater wurde aber auf dem standesamt gefragt: “mit einem oder mit zwei N?” und meinte: “ach, eines reicht schon. brauchma keine zwei.” *seufz* männer… immer sparen sie am falschen fleck.

ist euch schon mal aufgefallen, dass hinter dem spiegelmobile im auto ein mehr oder weniger eindeutiges statement des fahrers steht?

also duftbäume scheinen gott sei dank so gut wie ausgerottet. die machen sinn in taxis oder in den fahrzeugen von landwirten die für den stall keine eigenen schuhe haben.

rosenkränze habe ich auch schon länger nicht mehr baumeln gesehen (was daran liegen könnte, dass ich schon ewig nicht mehr vor dem dorfwirtshaus vor der kirche geparkt habe).

kinderschühchen sind in zeiten von klettverschlüssen auch nimmer so leicht anzubringen.und fallen wahrscheinlich immer runter.

feng-shui-kristall-delfine und spiralen für das fließen der energie, sind sicher nicht schlecht. vor allem, wenn doch vor lauter fenstern das chi immer entwischt…

den vogel hat so ein schleicher letztens abgeschossen: fährt der doch mit einem traumfänger am spiegel durch die gegend. da braucht man sich aber wirklich nimmer zu wundern, dass der nicht vom fleck kam. aber wenigstens hat er nix schlechtes geträumt.

ich bin heute, wie es dem einen oder anderen schon aufgefallen sein dürfte, etwas albern.

da kam mir ein vorstellungsgespräch ganz recht. nicht irgendein vorstellungsgespräch. nein. ein highlight. das mit besagter, frischer schulabgängerin.

und weil ich schon lange nichtmehr gestaunt hatte, traute ich mich, und fragte ganz interessiert:

“was haben sie denn bei ihrem ferialjob in der bank gemacht?”

sie freute sich offensichtlich über so viel neugierde meinerseits und antwortete:

“den angestellten über die schulter gesehen.”

pause

“geschaut, ob die schecks in ordnung sind, ob die leute geld am konto haben.”

pause (die ich dazu genutzt hab verzweifelte “hilfe-blicke” an meinen mann abzusenden)

“und die tresore bewacht. natürlich mit den bankangestellten.”

mein ernst. so hat sie das gesagt. ich konnte mich nur mit mühe beherrschen.

[und als die lachtränen gerade drohten zu versiegen, bekomme ich eine mail: der geschäftsführer eines hotels im tal schickt mir über xi.ng ein jobangebot..... jetzt weiß ich, dass ich  zumindest noch woanders hin könnte 8) daher hab ich das angebot an meinen chef/mann weitergeleitet als vorbereitung für gehaltsverhandlungen]

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das erste mal mit bild und ton telefoniert. und zwar mit zwei wildfremden bloggern. ich finde ja nicht, dass sie so viel mehr als ich gequatscht hat.

und ich war mindestens genauso nervös wie sie, wenn nicht mehr. ich mußte mich aber auch noch darauf konzentrieren, möglichst verständlich zu sprechen. ;-)

mein mann zieht mich ja immer damit auf, dass ich bei akuter unsicherheit ohne punkt und komma rede. was ja eigentlich total unsinnig ist, weil gerade so kann ich mich immer herrlich blamieren in die bredouille labern. dagegen kann ich aber nichts tun. das passiert einfach mit mir. und sein netter spruch hinterher “ach, warst wieder nervös, weil´st so viel g´redet hast?” läßt mich meist schlagartig verstummen und nach dem nächsten erdloch ausschau halten…

klassischer fall: immer wieder passiert mir das beim kind.erarzt. ganz schlimm: je größer die sorgen (und je weniger ich mir selbst anhand der symptome ergoogeln konnte) umso mehr rede ich. die steigerung dazu sind dann verunglückte witze, die keiner außer mir versteht. :oops: der arme mann wird sich denken, “ach jetzt kommt wieder die arme irre der bea.trice richter verschnitt vom berg.”

(mußte übrigens vor einigen tagen sehr, sehr schmunzeln, als ich das hier gelesen hab. sind wir am ende alle so? ist das therapierbar?)

eine gute und eine schlechte nachricht.

die schlechte zuerst: mein go.lfspiel ist durch die mehrjährige pause nicht besser geworden.

die gute: wirklich schlechter aber auch nicht.

man stelle sich einen improvisierten, nagelneuen go.lfplatz vor. einen, der noch vor wenigen monaten acker- und weideland war. so nobel, wie eine rostlaube, die auf staatskarosse getrimmt wurde.

eigentlich und gerade so die ideale umgebung, um den wiedereinstieg in diese sportart zu schaffen. weil auch der club noch dementsprechend neu ist, gibt es dort viele frische anfänger neulinge, die einen noch bewundernd anschauen, wenn man den ball auf der range (übungsgelände) wenigstens halbwegs trifft und dieser dann nicht (wie bei ihnen selbst) meist rollend über den rasen schießt, sondern richtig fliegt vom boden abhebt… das schafft selbstvertrauen. machen wir uns nichts vor. natürlich fliegen meine bälle auch nicht immer. aber lange nicht so schlecht, wie erwartet.

ein pflaster habe ich nach dem ersten korb bälle (die man auf der range so sinnlos/ziellos zu trainingszwecken verschießt) auch gleich gebraucht. haben pflaster ein haltbarkeitsdatum?

ganz nett war eine episode auf dem parkplatz. mit dem hilfsarbeiter des greenkeepers (der, der rasenmäht). er beobachtet uns beim ausladen, läßt seinen schubkarren stehen und kommt schüchtern auf zufällig zu uns rüber geschlendert.

er zu uns: “du griaß eich. i muaß eich amoi wos frogn. weil i hob heid mein erstn dog.”

(hallo. ich grüße euch. ich muß euch etwas fragen. ich habe heute meinen ersten tag hier. darum.)

wir schauen ihn fragend an und bei mir klingeln alle blogcontent warnleuchten.

er zu uns: “weil. um wos gehd´sn nacha dann? i moan do bei dem spui.”

(weil mich interessiert, um was es bei dem spiel geht.)

mein mann holt kurz luft, um eine möglichst einfache erklärung zu formulieren. ich überlege mir, ob ich einen solch argen slang irgendwie blogtauglich bekomme.

er zu uns: “der wosn als ersta drin hod. hod gwunna. oder? und wenn i´n jetzt glei eine bring, dann hob i gwonna. is eh einfach. wos brauchtsn do so vui schläger dafia?”

(der, der ihn als erster drin hat, hat vermutlich gewonnen. oder? und angenommen, ich hätte ihn gleich drinnen, dann hab ich gewonnen. das ist eh einfach. warum braucht ihr da so viele schläger dafür?)

ein richtiger philosoph, der typ…golfdarwinismus

NOCH ist ja nicht aller sommer ende und NOCH gibt es ein (für meine geschätzten leser eher langweiliges ;-) ) leben neben der arbeit :-)

heute habe ich mich mal wieder unter das volk der läufer gemischt. wie immer natürlich als zuschauer.

dabei aufgefallen ist mir diesmal, dass nach 21 kilometern die ähnlichkeit der männlichen teilnehmer mit einem zugek.ifften pete dohe.rty proportional zur laufdauer zunimmt. mein mann war gott sei dank recht schnell :-D

zur belohnung haben wir uns dann noch in pört.schach ein nettes mittagessen mit herrlicher aussicht gegönnt.

[dann noch so nebenbei das highlight des wochenendes: töchterchen kann schwimmen. zwar noch keine wirklichen strecken, aber ohne flügerl oder sonstige hilfsmittel. sie selbst war sehr stolz, weil so große mädchen (über 6) sichtlich beeindruckt waren. (wir waren btw indoor schwimmen. der see wird langsam frisch)]

manche menschen sind so dämlich kompliziert, dass ich mich manchmal frage, wie sie so groß geworden sind, ohne voher zu verhungern/sich zu verlaufen/an einer eingebildeten krankheit zu sterben und/oder für sterbeh.ilfe an pumperlgesunden verwandten verurteilt zu werden

solche menschen beschimpfen mich, weil sie die pdf datei auf der homepage nicht lesen können. “das ist hier alles so winzig klein geschrieben!”

für eine ganz große denkerin muß ich etwas ausholen:

es gibt (gott sei dank) schon einige winterwochen 2008/2009, in denen wir keine zimmer mehr frei haben. trotzdem informieren wir jedes jahr im herbst die gäste aus der kartei (alle, die irgendwann schon mal da waren und nicht ausdrücklich kein mailing bekommen wollen) über die kommende saison.

idealer weise rufen die gäste dann an oder schicken eine mail (ganz altomodische schicken auch noch unfrei ansichtskarten mit kätzchen drauf) und fragen, ob in der gewünschten urlaubswoche/an dem wochenende noch das gewählte zimmer frei wäre.

wehe. ausgerechnet in der einen (von 14!) wochen, die sich diese dame ausgesucht hätte, ist eben überhaupt nichts mehr frei. dann muß ich mich schon mal ordentlich beschimpfen lassen, warum wir ihr dann überhaupt was zuschicken… meine entschuldigung, dass wir ja nicht wissen können, dass es gerade diese eine woche sein wird, in der sie uns beehren möchte, läßt die dame natürlich nicht gelten und knallt den hörer auf…

mein persönliches kuriositäten highlight sind regelmäßig (!!) die gäste, die mir beim bezahlen nach ihrem einwöchigen urlaub (samstag bis samstag) mit ihren fingern vorrechnen, dass sie nur 6 tage da waren und sicher daher nicht 7 bezahlen werden… manche halten dann plötzlich noch 8 finger hoch :roll:

tu ich mich, wenn ich beim gemütlichen mittagschill auf meiner offensichtlich privaten terrasse von einem wanderer nach dem weg gefragt werde, für die auskunft von meinem tisch aufstehen und zum zaun gehen muß gehe, dann angemotzt werde, warum ich den shuttelfahrplan nicht im kopf habe und warum hier überhaupt alles so schlecht beschildert ist. ich brauch nicht extra erwähnen, dass der typ noch während meiner erklärungen weitergegangen ist und sich weder bedankt noch verabschiedet hat.

und darum habe ich auch kein schlechtes gewissen, dass ich ihm noch ein beherztes sch.eißp.iefke hinterher gerufen habe. :evil:

wer ein hochgradig systemloses systemgastronomie etablissement (sprich: eine überforderte filiale des gelben ems) erleben will, sucht dieses an einem fenstertag samstag irgendwann im august oder september auf. frische lehrlinge und praktikanten steigen sich hinter den kassen planlos gegenseitig auf die füße, nicht ohne dabei flirtpotential auszuloten und sich bei den pommes und am salatschränkchen flüchtige liebesh.ungrige blicke zuzuwerfen. ganz, ganz lustig wird es mit zwei supereilig superhungrigen kindern im schlepptau, die vor lauter ungeduld ihre bestellung zigmal umwerfen und die handtasche der vorderfrau anknabbern

warum in aller welt vergessen wir immer wieder, dass ein bummel in der landeshauptstadt MIT den kindern eine furchtbar mühsame angelegenheit ist? wie nennt man das? stressdemenz? trotzdem oder deswegen habe ich in einem geschäft doch etwas für mich gefunden. wenn ihre superschnell alternierenden bedürfnisse (essen, trinken, klo) wenigstens meine kaufsucht bremsen würden :roll: aber auch vom schaufensterscheiben leckenden sohn konnte ich diesmal nicht am geldausgeben gehindert werden.

wenn sich menschenmassen in einem geschäft die dort angebotenen waren gegenseitig aus den händen reißen, ist das produkt trotzdem nicht gratis.

italienische autofahrer auf unseren strassen sind eine noch größere plage als holländer (mit oder ohne wohnanhänger). vollbremsungen auf autobahnauffahrten, plötzliches stehenbleiben vor schildern (auch auf autobahnen) -manchmal sogar rückwärtsfahren ebendort- und cruisen unter 50 km/h auf bundesstraßen ohne beschränkung sind keine seltenheit und in meinen augen gemeingefährlich.

[btw:

1) schon wieder karten für ein b.ayernspiel in der allia.nz ar.ena... wer wird denn da nein sagen?! wer spielt den überhaupt? muß mal googlen...

2) wie erkläre ich einem neugierigen 3jährigen, was diese dam.enbinden in der fernsehwerbung sind, und warum er die nicht haben will braucht, obwohl sie so nach papierflieger aussehen und "schöne tage" versprechen?]

zwar ist die qualität nicht (wie von mir gewohnt *hahazwinker*) besonders. weder mein tonmeister noch mein visual effects spezialist hatten heute zeit… trotzdem will ich euch dieses highlight in incomming-pr der kär.nten werbung nicht unterschlagen.

der mann hat wirklich charisma. wegen der extremen unwetter (inzwischen ist unsere straße gesperrt) wurde das konzert von der terrasse in einen gasthof verlegt. demensprechend wenig zuschauer waren auch da (die mußten alle keller auspumpen :-( ) und trotzdem hat er sich einen haxen ausgerissen, für seine fans.

damit stimmungstechnisch auch nichts dem zufall überlassen wird (sprich: die omis ihre krücken in die ecke schmeißen), gab es diverse vorgruppen. darunter dieser jürgen dre.ws verschnitt, der auch locker mal bei dschingis khan hätte mitmachen können.

einer von vielen anheizern, die scheinbar echte schlagerstars in tsc.hechien sind… sonst kann ich mir nicht erklären, warum die halbe zuschauerschaft die texte lückenlos mitsingen konnte.

[und nicht weitersagen: das muß jetzt unter uns bleiben! ich hab die lieder mit deutschen texten (ich sag nur dr. schiwago und einmal um die ganze welt) auch laut mitgesungen. :oops: ]

(sorry nochmal für die schlechte aufnahme)

endlich. endlich. endlich. ich auch :-)

als bekennender fan von abba war es für mich diesmal ein pflichtbesuch im kino. und was soll ich sagen? ansich finde ich ja musical filme etwas seltsam. im täglichen leben brechen ja die meisten menschen auch nicht ständig in gesang aus, und tanzen bollywoodmäßig durch die gegend. aber schön wär das schon.

das kino war heute das große center und nicht so wie letztens: die 18 uhr vorstellung war komplett ausverkauft. schätzomativ 80% frauen. ich lag altermäßig so ziemlich im schnitt. leider saß neben mir einer der wenigen kärntner, die offensichtlich scheinbar nicht in einem chor singen. das in kombination mit einem recht hartnäckigen husten (im hochsommer!?) hielt den typen aber nicht davon ab, bei diversen schlagern mitzubrummen mitzusingen.

fazit: g e n i a l  (der film, nicht der sitznachbar). ich habe mich vor lachen nicht mehr einbekommen, als pierce brosnan singen mußte. man denkt immer, es tut ihm irgendwo, irgendwas schrecklich weh. und wie er dabei auch noch hochkonzentriert den bauch einzieht… göttlich. man wartet manchmal drauf, dass er gleich ein q-gadget aus dem ärmel zieht.

dafür: supersüß und sogar superschwul noch supersexy: colin :-)  mir ist egal, was das die nächste zeit für meine suchbegriffe bedeutet.

wer also grad einen emozionalen durchänger hat. ein psychologisches formtief. ein harmonieloses disharmonisches dasein… wird beschwingter das kino verlassen. und lachen ist sowieso gesund.

(soviel kann ich euch gleich verraten: die überschrift hält nicht das, was sie verspricht)

seit gestern ca. 300 m luftlinie entfernt (also nicht wirklich intim) mit dem da:

(es sieht so aus, als wäre er jetzt mit darinka verheiratet. darinka hat jetzt extensions, leggings und ballerinas an)

wir haben sogar gestern zusammen zu abend gegessen :-D .

witzig zu beobachten: er hat, wenn er steht und mit jemandem spricht, so ein elvis-wackelknie. ein vollblutmusiker ;-)

einige andere tschechische “berühmtheiten” sollen auch dabei sein. freut euch: eventuell gibt es am wochenende einen konzert-live-mitschnitt hier.

wenn ich gemütlich auf der terrasse (teilweise- aber immernoch deutlich sichtbar - hinter einem rosenstrauch) sitze, und die ostdeutsche kellnerin vom nachbarhotel irgendwelchen dahergelaufenen wanderern (scheinbar bayern) vor meiner nase unsere gesamte familien-fimen-saga auftischt… dann finde ich das sowas von seltsam. wußte garnicht, dass unser leben so interessant ist.

und am liebsten wäre ich hingegangen und hätte die bagage gefragt, ob ihr noch irgendwelche details fehlen :roll:

ich steck mein iphone an. iphoto öffnet sich, und ich sehe:

offensichtlich hat da jemand (während ich mich nichtsahnend kultivierte) experimentiert… (diesmal tochter in zusammenarbeit mit brüderchen, wie mir scheint)

wir:

davor und danach so was ähnliches wie da.

und ihr so?

wenn eine mami oder ein papi im kinderplanschbereich “lukas” ruft, dann drehen sich 80% der dort planschenden jungs mehr oder weniger aufmerksam in diese richtung. so muß es hier früher mit “mi.chael” und davor mit “a.dolf” gewesen sein.

diese halbnac.kten fleischmassen in den ferien dort, sind nicht meins.

söhnchen hat einen neuen vornamen dazu bekommen. er heißt ab sofort stilkesohn “iwülloba” weil jeder satz mit dieser bedürnisfloskel beginnt. “iwülloba ins wasser.” “iwülloba wos essen.” “iwülloba wos trinken.” “iwülloba ned heimgehn.” usw. usf.

menschen mit sonnenbrand am rücken und weißem handabdruck auf den schultern finde ich extremst zum lachen. besonders, wenn ich den/diejenige kenne und nicht besonders mag.

schon etwas ältere urlauber (typ mundl) auf der blümchenliege aus den siebzigern, die mit walki talki konferieren, finde ich äußerst albern.

einen leuchtfarbenblümchenbikini, den ich einmal in den achzigern besaß, habe ich heute (nicht an mir) wiedersehen dürfen. jetzt weiß ich auch, wie er aussehen würde, würde ich noch hinein passen hätte ich mich nicht schon vor jahrzehnten aus ästhetischen modischen gründen davon getrennt.

es ist erstaunlich, wieviele (teilweise noch recht junge) frauen sich nicht rasieren pflegen… (details erspare ich den eventuell gerade essenden lesern)

ein wahnsinn, was man alles aufblasen kann.

videos der größe “minifuzziklan“. die, die da so herzlich “i werr narrisch” sagt, ist meine wanderbegleitung. anlaß für diesen sager, sind die unmengen schwarzbeerbüsche inkl. reifer früchte (wer ganz genau hinschaut, sieht vielleicht sogar welche) und die tatsache, dass wir beide kein gefäß zum sammeln selbiger dabei hatten. zu mehr kommentar als diesem atemlosen lacher war ich nicht fähig… hier also das sauerstoffarme stilkelachen unplugged.

(und nein, wir stehen nicht neben der autobahn. das motorrad war ca. 400 höhenmeter unter uns.)

diese kröte (das ist nicht wirklich dialekt, gebe ich zu) wollte ich für alle amphibienliebhaber filmen. leider sieht man das viech nicht. nur der strauch wackelt…

(liebe jette: für dich hatte ich extra ein bild von einer (anderen) kröte samt abgestreifter, alter haut gemacht… anscheinend aber bei der kamera auf den falschen knopf gedrückt…)

völlig relaxt bin ich noch zu mittag auf der terrasse gesessen und hatte vor, am nachmittag eine ruhige kugel zu schieben. daraus sollte nichts werden, denn meine freundin (die mit dem faible für anstrengende filme) rief an und fragte: “du, gemma schnell auf den mount ehgleivordertür*?” (*bergname aus verschleierungstechnischen gründen von der redaktion geändert)

kurz gezögert habe ich ja schon. aber dann, (aus einem mir im nachhinein nichtmehr verständlichen grund) habe ich doch zugesagt. ich wahnsinnige kuh ich.

die minuten vor unserem aufbruch verbrachte ich damit, meine bergschuhe zu suchen. nach einiger zeit wurde ich in der garage hinter den kanistern mit olivenöl fündig. (meine freundin war auch noch so nett, und hat die treter nochmal auf kleingetier und potentielle berschuhbewohner untersucht, damit ich sie auch ja anziehe und keine ausrede mehr finde…)

wir beide hatten natürlich das büro dabei…

es schaut nicht so steil aus, wie´s war. das rauschen ist kein rauschen, sondern mein geschnaufe im modus “aus der puste”…

beim abstieg haben wir noch zwei sächselnde mamis (die eine in sandalen) -beide mit stecken- überrundet.

und dann auf der alm ein uriges radler (diesmal ein steirisches bier) vernichtet.

und jetzt würde der anblick meiner füße frau wortteufel zu weiteren ungustiösen ergüssen (waren das wirklich meine bergschuhe?) animieren, und ich hab schwammerl in den knien…

am gipfel gab es anstatt kreuz eine glocke. (uns ist erst herunten eingefallen, dass wir vergessen haben, zu läuten :roll: deswegen nochmal rauf, kam aber zumindest für mich nicht in frage.)

ich geh jetzt füße hochlagern!!!

schickimicki kaviar sein. auch ein volkstümlicher event, der sich “kirchtag” nennt, lockt uns an. vor allem, wenn er quasi vor der haustüre stattfindet. heavy metal -brauchtum…

da drinnen werden übrigens die vermißten vermutet… (gruselig, gell?!)

das da oben in der mitte ist -nebenbei bemerkt- unsere dorfkirche. nur mal so für die großstädter, damit ihr ein gefühl für unsere abgeschiedenheit bekommt.

und hier gab es den fetzenmarkt. heimtückisch erstmals in diesem jahr als “kunsthandwerker markt” getarnt, wurden ganz grausam hässliche sachen feil geboten. die da zum beispiel gewesen wären: gehäkelte duschvorhänge. wundercremes aus murmeltier- oder steinbockfett. gemüseschneider. topflappen in allen variationen. naiv mit katzengesichtern bemalte alltagsgegenstände. offensichtlich gefakte glitzer-totenkopf-shirts. plastikpantoffeln. mosaikbildchen. allerlei getontes und anschließend häßlich bemaltes. unmodischen modeschmuck (den nichtmal meine tochter haben wollte). der sinn von ganz vielen sachen erschloß sich mir beim unauffällig neugierigen hinsehen leider nicht. ich traute mich aber auch nicht zu fragen. :roll:

wem es also so schnell vor nichts graut, wessen kitschhemmschwelle sensationell niedrig ist, und/oder wer ansonsten zumindest im geiste weit über 60 jahre alt ist; wer noch viel platz im eiche dunkel gebeizten einbauwohnzimmerschrank mit indirekter beleuchtung hat, und in nächster zeit keinen umzug plant, kommt hier voll auf seine kosten. allen anderen empfehle ich die kuriositätenschau mit unterhaltungswert nicht zu ernst zu nehmen. ;-)

die incentive-side-event-trendsportart am wunderschönen wörth.ersee.

eine wahnsinns stimmung. viele mehr oder weniger kriminelle prominente menschen (aus politik und ösi-tv und udo ganz nah) und gäste haben wir auch einige getroffen. ein hammermäßiges catering vom spezialisten, dem die airlines vertrauen. die mitarbeiter im lounge bereich gaben sich alle mühe, jedem anwesenden einen halbwegs radikalen rausch anzuhängen (was ihnen bei mir beinahe gelungen wäre: bei gefühlten 35°C und netten gesprächspartnern und ständig gefüllten gläsern behält man ja kaum den überblick)

sponsoring sogar auf der toilette (die ich darum häufiger aufsuchen mußte):

mein schlechtes gewissen allen hart arbeitenden blogfreunden gegenüber konnte ich aber nicht völlig ertränken. und darum möchte ich euch mit einigen eindrücken vom heutigen tag quälen teilhaben lassen:

outside

inside

wieder outside.

jetzt ist es aber gut. schönes wochenende und schöne ferien nach bayern und überhaupt!

manche dinge schätzen männer erfahrungsgemäß eher etwas größer ein, als sie tatsächlich sind. zum beispiel den hin.tern ihrer frau. ;-)

auch etwas, was mein mann ein mann, den ich kenne, regelmäßig viel zu groß einschätzt, sind parklücken. sogar meine führerscheinlose oma sogar ich sehe von weitem, dass der parkplatz was für einen cinque.cento ist. ich sag das auch. aber männlicher stolz ist ein schwein und die kerle sind ja auch mit einem freien willen ausgestattet (leider nicht mit breiten- und längenverstellbaren vehikeln), und so passiert es recht oft, dass wir vor lauter gepiepse der abstandsmesser vorne und hinten nix mehr hören. dass ich transpirierend das mantra “das geht sich nicht aus, das geht sich nicht aus…” wiederhole, dabei ein auge zukneife, das rechte knie ins andere auge drücke und dabei meine fingernägel in das rechte schienbein kralle. ich darf es nicht laut sagen… aber ich warte förmlich auf das “dätsch”. die seitenspiegel sind eingeklappt. ich sehe mich durch den kofferraum aussteigen.

es dauert lang, sehr sehr lang, bis er zugibt, dass ich recht hatte. bis er sagt “du nervst mit deinem ewigen das geht sich nicht aus, ich fahr jetzt zu einem anderen parkplatz. aber wir hätten reingepaßt.”

wortteufels tiefgründig kuhphilosophische frage hat mir keine ruhe gelassen. so habe ich heute keine kosten und mühen gescheut, um mir das ganze mal aus der nähe anzusehen. unter schier ohrenbetäubendem lärm der kuhglocken und durch unwegsames gelände. vorbei an murmeltierbehausungen und unter seilbahnen hindurch… wurde ich fündig. aber seht selbst:

weil das gelände so eben war, mußte ich die kameraführung ein wenig batmanlike variieren…

die frage ist zwar damit auch nicht beantwortet, aber zumindest die stadtkinder unter euch ;-) können mal schaun, wie so ein milchpackerl tatsächlich aussieht…  garnicht lila ;-)

also buch hatte ich von euch optimismusinfiziert dann doch noch eines in den koffer geschmissen. so “langweilig” wurde mir dann aber auch wieder nicht. immerhin habe ich zwei zeitschriften durchgeblättert und kurze artikel darin auch gelesen.

trotzdem war dieser urlaub um vieles (man könnte sagen um lichtjahre) entspannter, als die bisherigen mit den beiden. die ersten eineinhalb jahre sind wir ja praktisch (bis auf bayern) nirgends gewesen, aber seitdem waren unsere übernachtungsausflüge schon recht stressig. das ist jetzt vorbei scheint jetzt vorbei zu sein und ich möchte allen, die sich gerade mit zwei kleinstkindern plagen abmühen und an der verzweiflung vorbeischrammen mut machen. :-) es wurde wird!

die gästemischung am strand hat mich auch sehr gut unterhalten: neben meinen amerikanern, viele viele engländer (achtung auf den gängen im hotel und auf den treppen: akute crashgefahr mit linksverkehrlastigen war angesagt), russen und die dazugehörigen püppchen und einige italiener, die den rekord im dauerbrutzeln aufstellen wollten.

gerade, als ich mir dachte, dass es langweilig werden könnte ich hole jetzt das buch raus, riss sich mein sohn die dreijährige italienerin von der nachbarliege auf, und ich durfte fortan kleinkindstrandspielsimultanübersetzen… sohn wollte irgendwie nicht verstehen, warum ihn francesca nicht versteht und wurde darum immer lauter. zu seiner schwester, als diese die kleine direkt ansprach: “na, die versteht uns nicht. die ist italienisch.” dann zu dem mädel gerichtet gebrüllt, als hätte diese ein problem mit den ohren: “gell, du verstehst uns nicht!”

am dritten tag fand ich an meinen unterschenkeln eine kleine feine haarstraße, die ich scheinbar duschschaumerblindet übersehen hatte :oops: . meinen mann fragte ich entsetzt, warum er mir das denn nicht gesagt hat. die antwort: “ich dachte das gehört so und du machst das wie die bauern beim maisfeld und läßt eine reihe stehen.” :roll:

natürlich war es schade um die rund zwei tage, die wir durch das fieber “verloren” hatten. und es sind auch viele tränen geflossen, als es hieß, wir müssen vielleicht schon früher wieder heim. aber wir haben ja nochmal die fieberkurve gekratzt. :-)

heute muß ich mal wieder was arbeiten. auch wenn ich lieber damit spielen würde :-)

(angezogen) die rückseite ist weiß und unverkratzt und soll es auch bleiben.

einen schönen tag euch allen!

wider erwarten, kann strandurlaub mit meinen kindern doch recht relaxt sein. vor allem, wenn man das ganze etwas professioneller aufzieht und die entsprechende ausrüstung zur langeweilebekämpfung dabei hat. dann liegt mama mal kurz wie eine löwenmutter im schatten wackelt mit den musikgefüllten ohren und beobachtet die jungen beim sich gegenseitig die schaufeln über die rübe ziehen.

overequiped.

inhalt: viel buntes plastikkraffl und söhnchen kommentierte das spasspotential eines solchen urlaubstages am abend mit “mama, heute war aber ein kurzer tag.”

zwei braungebrannte männer jenseits der erwerbsfähigkeit auf den liegen schräg vor uns. beide (mein mann meint, weil brüder/ich meine, weil pärchen “hundherrlprinzip”) schauen sich irgendwie ähnlich. eine mischung aus richard chamberlain und jon voight machen einen auf magnum zu besuch in der lindenstraße in shorts mit weißen tube socks, hawaihemd und das tüpfelchen auf dem nicht vorhanden i: jeder mit cowboyhut. so goldig. sie sind so synchron, dass sie sich sogar gleichzeitig beim sonnenbaden wenden :-D .

gestern dann das outing (ich hatte recht! 8) ): als die band die village people gab. und da den sesselfeger superhit YMCA, riss es die beiden buchstäblich von den stühlen…

nix für ungut. voll nett die beiden - haben sich heute auch schon nach dem gesundheitszustand von töchterchen erkundigt.

die stilkefamilie am strand. wasserwerferbewaffnet :-) da war die mandelwelt noch in ordnung.

liebe grüße, die stilke mit zimmerarrest und gott sei dank w-lan.

und zwar aktenzeichen. hammer. zum ersten mal seit schätzungsweise 25 jahren vielen, vielen jahren wieder gesehen. darum bin ich auch jetzt auf “freitag”. verzeiht, wenn ich noch ein schönes wochenende wünsche. ;-) der moderator ist ja ein echter hingucker gewinn zu freund zimmermann (von seiner adoptiv(!!!)tochter reden wir erst gar nicht). der neue hätte es verdient, eurovisionstechnisch verbreitet zu werden.

seltsam, dass die inszenierungen der ungeklärten (!!!) verbrechen immernoch so ein unheimliches unbehagen bei mir verursachen. gleich wie damals. dieses bröckeln am sicherheitsgefühl, und mein empfinden dabei, hatte ich vollkommen vergessen. fest steht seit eben: es lebe das internetbanking. bei so vielen ungelösten (!!!) banküberfällen sollte man bankfilialen so gut es geht meiden.

[mit söhnchen geht es aufwärts (danke für die guten wünsche!). heute den ganzen tag fieberfrei und ohne schmerzmittel. und man stelle sich vor: am vormittag sind wir noch unter möbeln gesessen und haben ewig lange über die sinnhaftigkeit von medizin diskutiert, bevor er sie sich unter der androhung von polizeilicher gewalt sanktionen unter dicken tränen beiderseits verabreichen hat lassen. am abend dann beim anblick der flasche: "ok mama, dann nehm ich sie halt." alsob es das normalste auf der welt wäre. da kenn sich einer aus...]

schönes wochenende!

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sind es geworden.

es könnte sein, dass die freundin geblöfft hatte, denn plötzlich hätte sie natürlich auch “verliebt in die braut” mit mir geschaut. wenn es sein hätte müssen. ein wenig schockiert kam sie mir schon vor, als ich ihr gesimst hatte, dass ich doch gerne kirs.chblüten anschauen würde. als antwort kam “hat der intellekt gesiegt?” und ich darauf hin: “na, die depression”…

werden auszeichnungen eigentlich grundsätzlich an filme vergeben, die keiner kaum einer schaut? die belegung war recht übersichtlich. neben uns waren nur noch vier pärchen locker flockig auf 300 sitze verteilt. die anderen kleinkinobesucher waren alle in der komödie nebenan.

wenn man so fast alleine in einer filmvorführung sitzt, ist man automatisch leicht verunsichert, an welchen stellen jetzt gekicher, lautes lachen oder schluchzen und schneuzen angebracht sind/wären. pu.psen oder rülpsen geht garnicht und ratschen sowieso. nur bei einem meiner lacher hat sich der ältere herr schräg vor uns mal umgedreht.

der film war ganz gut. und (so wie kiwi schon kommentierte) der trailer ist wirklich die geballte traurigkeit aus dem film extrahiert. es gibt viele tragischkomische momente. viel, zum nachdenken und einiges zum schmunzeln. für mich ging es mehr um das eltern-kind-verhältnis und die entfremdung, als um die paargeschichte.

so. jetzt hab ich stress. übermorgen hochzeit eines schulfreundes (ja ich bin mal zur schule gegangen :-D ) im amiland und heute reise ins wimmelbuchland. und ich hab noch nicht gepackt. schönes wochenende!!!

mein dreijähriger schmuser ist derzeit ein stubentiger eine katze.”mama, ich bin kein kind. ich bin eine katze.”

egal, was ich sage, von ihm kommt ein “miau“.

zum beispiel so:

ich: “schatzi, zieh dich bitte an.

sohn: “miau. sagen wir, das miau heißt ja.

ich: “zieh dir auch die socken an.”

sohn: “miau. sagen wir, das miau heißt ja.”

ich, weil ich sehe, dass er sich furchtbar abmüht: “kannst du sie alleine anziehen?”

sohn: “miau. sagen wir, das miau heißt nein.”

gestern abend also, so wie immer, nochmal zu den kindern rein geschaut, bevor ich schlafen ging. sohn lag abgedeckt und quer schrägst im bett und ich hab ihn zurechtgebogen. er bäumt sich schlaftrunken auf und sagt - na was wohl?

“M I A U!”

ein bild sagt mehr als tausend viele worte. (hat schon wer einen k.ärcher zum kinderentsanden erfunden?) die stranddusche, die beinahe waagrecht die pinien bewässert, taugt nicht wirklich dazu, die ableger wieder autotauglich zu bekommen.

gestern übrigens beobachtet, dass die italiener am mare weit weniger krampfhaft sporteln, wie der gemeine strandurlauber aus dem norden. während die touris auf teufel komm raus schwimmen, rudern, surfen usw. suchen sich die einheimischen einen netten gesprächspartner vom handtuch nebenan und stellen sich ca. bei “wasser auf schulterhöhe” hin um zu plaudern bis die lippen einfrieren;-) viel spass beim nachmachen im sommerurlaub!

naja beinahe.

da schaue ich nichts ahnend aus dem fenster. leider ohne gezückte videokamera. kann ich doch nicht ahnen, welches naturschauspiel sich mir gleich bieten wird:

zwei damen älteren semesters. typ kaffeefahrtjunkies stehen dort und umzingeln ein braunweiß geschecktes kälbchen. wir haben hier almgebiet und die armen tiere sind so wehrlos der naturhautnaherfahrungsgeilen touristenschaft ausgeliefert. kein zaun trennt die