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also gestern kam ein nettes brieflein vom österreichischen finan.zministerium.

Sehr geehrte Frau Stilke!

Als Finanzminister danke ich Ihnen für den Beitrag, den Sie zum gesamten Steueraufkommen leisten. Damit kann Österreich all die Aufgaben finanzieren, die für ein gutes Zusammenleben in unserem Land notwendig sind….

…Ich habe auch eine persönliche Nachricht für Sie: …. eine STEUERGUTSCHRIFT für das vergangene Jahr in Höhe von

nichtderredewerteuro

für Sie errechnet….

Ich danke Ihnen für Ihren solidarischen Beitrag zu unserem Staatshaushalt und verspreche Ihnen, auch in Zukunft mit den Steuereinnahmen wirtschaftlich und sparsam umzugehen.

Herzlichst Ihr

Mag. Wilhelm Molterer

und weil ich bis zum brief gestern noch nicht wirklich gelacht hatte, war ich über diese nachricht besonders froh. ja so ein höflicher kerl, der willi. vor allem, weil er sich so nett bedankt, wo ich ja eigentlich gar keine wahl habe/hatte. so wirklich freiwillig und ausdrücklich hab ich ihn ja nicht damit betraut, meine steuern zu verprassen veruntreuen verwalten.

wenn man bedenkt, dass ich hier in österreich nichtmal wahlberechtigt bin (als brav steuer zahlender eu-bürger mit hauptwohnsitz hier und leider der falschen deutschen staatsangehörigkeit), dann könnte man dem mann beinahe gehässigkeit unterstellen.

wenn es nach mir ginge, könnte er sich die gutschrift an den hut stecken, wenn ich dafür wählen dürfte :evil: !

wenn ich mal wieder aus einer bewerbung als rezeptionistin zitieren darf:

“Während meiner Schulzeit,…. stets Ferialtätigkeiten… und habe in dieser Zeit den Umgang mit den Kunden sehr genossen.”

genossen? genossen? wie soll ich das verstehen? stand sie da verzückt in der gegend rum und hat grenzdebil gelächelt und aufs arbeiten vergessen?

“Man hat dadurch auch die Erfahrungen gewonnen, was einen Gast bzw. Kunden zufrieden stellt”

jetzt abgesehen davon, dass der punkt fehlt. zuerst genießen und dann ist der gast zufrieden??? aha *vielsagendschau*

“Durch den Umgang mit verschiedenen Nationen konnte ich in dieser Zeit meine Sprachkenntnisse verbessern.”

klingt, als hätte sie im auswärtigen amt oder bei der uno gejobt… dazu vielleicht angemerkt: das mädel hat im frühjahr abitur gemacht und sich bis vorgestern anscheinend keine gedanken über ihre berufliche zukunft gemacht. in den letzten jahren waren ihre “ferialjobs” in einer bank und in einem wirtshaus. so multikulti läuft das dort aber nun nicht wirklich ab. ihre noten in deutsch/englisch und italienisch sind gerade “ausreichend” (bei einem kurzen telefonat hatte ich probleme dieses stark dialekt gefärbte nuscheln überhaupt zu verstehen. die armen ausländischen bankbesucher.)

die bewerbungsblätter sind nichtmal gerade aufeinander geklammert.

außerdem hat sie sensationelle (ironie!!!) zusatzqualifikationen. was ich bisher nicht wußte: es gibt auf österreichischen schulen ein fach (die öisis sagen “gegenstand” dazu), das sich “Gesundheit, Soziales und Wellness” nennt. und darin gibt es sogar eine Projektarbeit, die im Abitur/Matura-Zeugnis erwähnt wird. in ihrem fall war das thema der arbeit REIKI?!

und wieder mal rege ich mich auf, weil ich es einfach eine frechheit finde, dass man sich für einen beruf bewirbt, den man nicht gelernt hat. von dem man nicht ansatzweise eine ahnung hat. ich rede hier nicht von hilfstätigkeiten, sondern von dem job, den ich auch mache. und den macht man nicht so einfach mal nach der schulzeit, ohne fachwissen, ohne ausbildung “nur” mit hochschulreife und einem praktikum beim wirt hinter der theke. :evil: das finde ich schon fast frech!!!

und ich weiß genau, wenn ich ihr vorschlage, dass sie eine verkürzte lehre machen kann, wird sie über alle berge sein…

irgendwann ist feierabend. schluß mit lustig.

ich hasse - äh-  ich HASSE es, wenn nach 22 uhr das telefon klingelt.

1. weil ich immer hammermäßige hitzewallungen und herzklopfen bekomme,  da ich denke, es ist was schlimmes passiert.

2. weil ich es einfach unverschämt finde, andere leute überhaupt (und fremde sowieso) mitten in der nacht irgendwie zu behelligen. das tut man tue ich einfach nicht, weil ich davon ausgehe, dass viele dann entweder schlafen oder (siehe 1.)

und ich mag es nicht, wenn ich gerade gemütlich auf der couch einen schönen, schnulzigen film schaue, dabei so schön die tränchen kullern und dann das bürotelefon klingelt. ich weiß. ich brauch ja nicht hinzugehen. aber neugierig bin ich auch, wer so deppat ist, und um diese zeit noch anruft. aber dass es dann immer (IMMER!) so saublöde anfragen für eine eh total gefragte (ausgebuchte) zeit sind :roll:

also achtung: wenn ich abhebe und sage “hotel zur müden stilke guten abend.” und am ende “gute nacht.” dann bin ich ehrlich, echt und absolut grantig. :evil:

tu ich mich, wenn ich beim gemütlichen mittagschill auf meiner offensichtlich privaten terrasse von einem wanderer nach dem weg gefragt werde, für die auskunft von meinem tisch aufstehen und zum zaun gehen muß gehe, dann angemotzt werde, warum ich den shuttelfahrplan nicht im kopf habe und warum hier überhaupt alles so schlecht beschildert ist. ich brauch nicht extra erwähnen, dass der typ noch während meiner erklärungen weitergegangen ist und sich weder bedankt noch verabschiedet hat.

und darum habe ich auch kein schlechtes gewissen, dass ich ihm noch ein beherztes sch.eißp.iefke hinterher gerufen habe. :evil:

wir suchen mitarbeiter für die kommende wintersaison. man kann nie früh genug damit anfangen.

da rufen frauen an, die schon am telefon scheinbar absichtlich patzig sind, damit wir sie nicht auch noch für einen arbeitsamtstempel ein vorstellungsgespräch hier herauf scheuchen.

gerade eben hat ein gespräch von bewerberseite mit dem satz geendet: “ja es wird ja eh nicht klappen. aber nur damit sie meine nummer haben.”

letzte woche legte meine mitarbeiterin irritiert auf, als sie vor einer begrüßungsfloskel (von einem vorstellen konnte überhaupt keine rede sein) schon mit fragen bombadiert wurde. das wichtigste: “wieviele stunden und was verdiene ich?” und “eins sag ich ihnen gleich. an silvester, am 1. jänner und um weihnachten rum will ich frei haben.” (gut, dass sie nicht schon ostern verplant hatte)

keiner scheint es nötig zu haben, sich verkaufen zu müssen. seine/ihre fähigkeiten gehen uns anscheinend nichts an. himmel! entweder suche ich arbeit, oder nicht!

sorry. mir platzt da echt der kragen. erwähnte ich schon mal, dass man im gastgewerbe in einem saisonbetrieb eben NICHT samstag und sonntag frei haben kann? ausschlafen an neujahr geht auch nicht… ist das nicht irgendwie logisch???

[noch was: hier (weil tourismusregion) haben die kindergärten auch in den ferien (außer den richtigen feiertagen) geöffnet. die meisten hier leben noch in einem mehr-generationen-haushalt mit omas und tanten unter einem bauernhofdach, sodass zumindest kinderbetreuungstechnisch ein kleines netzwerk funktionieren dürfte. das sieht man auch daran, dass die kinder, die hier in die krippe gehen, fast ausschließlich die von zugezogenen und selbstständigen sind. später in den kindergarten, werden manche ableger auch nur gebracht, damit ihre mütter sich bis mittag im café nebenan rauchend und proseccotrinkend die zeit vertreiben können.]

wenn ich gemütlich auf der terrasse (teilweise- aber immernoch deutlich sichtbar - hinter einem rosenstrauch) sitze, und die ostdeutsche kellnerin vom nachbarhotel irgendwelchen dahergelaufenen wanderern (scheinbar bayern) vor meiner nase unsere gesamte familien-fimen-saga auftischt… dann finde ich das sowas von seltsam. wußte garnicht, dass unser leben so interessant ist.

und am liebsten wäre ich hingegangen und hätte die bagage gefragt, ob ihr noch irgendwelche details fehlen :roll:

arg widersprüchliche informationen erhalten ich, wenn ich mich nach dem verbleib meines neuen kleinen  apfeligen freundes erkundige. angeblich ist er/es schon unterwegs. seit freitag. seit heute. der glaube versetzt ja bekanntlich speditionslieferungen berge.

wenn man dann seit einer woche jeden tag zwei vergnügungssüchtige kindergartenkinder (krankheitsdrogenbedingt den einen, aus logischen gründen die andere) daheim an der backe hat, ist jeder tag ein hubba bubba tag!!! vor allem, weil auch das wetter so überhaupt nicht mitspielt und es seit einigen tagen mit nur kurzen unterbrechungen gewittert, graupelt, hagelt, schüttet und recht frisch ist. meine stimmung wird auch dadurch nicht besser, dass meine arbeit im büro auf das notwendigste beschränkt bleiben muss und ich die unfreiwillige untätigkeit bald doppelt und dreifach ausbaden darf… lagerkoller deluxe (es wurden weihnachtslieder gegeben… :roll: ).

dafür gestern einen selten schönen zwischendenregenwetternregenbogen festgehalten. (wen meine berge schon nerven - ich hab leider im moment keine andere kulisse vorrätig - bitte diese grauen felsen wegdenken. ich mach das auch ;-) )

vor einigen wochen wurde ja bekannt, dass es am 11.7. das neue bessere und billigere ipho.ne sogar auch in der alpenrepublik geben wird. mein altes handy ist ca. 3 jahre alt (und hat noch kauspuren vom jüngsten) und zu meinem tollen notebook passte das ding schon lange nicht mehr. darum wurde sofort und umgehend (damals vor gefühlten 10 wochen) unsere buchhaltung (firmennetz mit kurzwahlen und so) damit beauftragt, mir dieses wunderding zu bestellen.

heute nacht gab es ja schon sonderverkäufe und wie das halt so ist, wenn man stilke was unbedingt haben will, dann sollte das nach möglichkeit gleich und sofort und wenn geht schon gestern da sein. ja, was nicht da ist, ist das iph.one. auf nachfrage bei t-mo.bile wurde uns die auskunft erteilt, dass es vermutlich erst montag verschickt wird. :evil:

dafür kam grade eine sms auf mein vintage no.kia: ein willkommen mit zugangsdaten - :evil:

und hier nochmal ein beweis für die absolute notwendigkeit erinnerungsbild:

gestern abend noch, bis zum einbruch der dunkelheit, kreiste über uns und zwischen den nahen bergen ein hubschrauber. unter unserem fenster versammelten sich polizei und bergrettung. beim nachbarn sind gäste nicht nach hause gekommen…

als wir vor einigen jahren noch sommergäste hatten, gab es einen deutschen hochschulprofessor mit frau und vier kindern (oder waren es fünf?) bei uns. ein spleeniger unsympathischer typ, der zwar keine ahnung vom bergsteigen oder gar klettern hatte, aber ständig alleine (!!!!) irgendwelche schwierigen gipfel anpeilte.

eines tages gegen abend, mein mann war nicht zu hause, kam seine frau in tränen aufgelöst zu mir und meinte, sie hätte angst, dass ihm etwas passiert sei, weil er noch nicht zurück ist. die kinder ebenfalls aufgelöst im schlepptau, saß die sippe heulend und schluchzend in der lobby, während ich mit bergrettung, almhütten und polizei telefonierte. dort wurden alle hebel in bewegung gesetzt und eine suchaktion gestartet.

irgendwann, nachdem es schon stockfinster war, kam der herr professor mit seinem volvo vorgefahren bei der türe rein und beschimpfte zuerst seine frau, warum sie so hysterisch ist, und dann mich, warum ich mich in seine angelegenheiten einmische. es stellte sich heraus, dass er eine autopanne hatte, und nicht einmal daran gedacht hatte, eventuell anzurufen und seine familie zu informieren. (damals waren handys noch nicht so verbreitet)

wollen wir hoffen, dass die seit gestern vermissten nicht beim anderen nachbarn unter den tisch gesoffen wurden bald wieder auftauchen, weil der hubschrauber ist wieder da.

edit: inzwischen könnte man hier mit dem hintergrundgeräusch vom hubschrauber platoon neu vertonen. die zwei vermissten sind schon recht betagt (80 und 73 jahre alt) und haben das handy im zimmer liegen lassen… daumendrücken!!!

edit II: inzwischen ist die feuerwehr und die italienische bergwacht auf den beinen. es zieht ein gewitter auf. schöne sch.eisse. bald wird es wieder nacht.

…um drei uhr dreiundzwanzig feueralarm gehabt? nein? das ist was tolles. da hat man auch nix von schon ewig durchschlafenden kindern. wir haben das alle paar wochen, dass mitten in der nacht auf dem dach des nachbarhotels die sirene startet und wir nebenan senkrecht im bett stehen. bis dann der freiwillige grisu neben mir wieder entwarnung geben kann vergeht meist eine dreiviertel stunde. ursache ist immer (zumindest bisher immer) ein fehlalarm eines rauchmelders im nachbarhaus. der hat nämlich eine neue billig verbrennungsanlage hackschnitzelheizung die, wenn das heizgut etwas feuchter ist oder mal wieder unerlaubter weise zu viele küchenabfälle oder autoreifen verbrennen, einen höllischen qualm erzeugt. beim richtigen luftdruck zieht die wolke dann immer zu den rauchmeldern im haus. und schwups…

noch lustiger wird es, wenn ein gast aus panik einen manuellen alarm auslöst. dann muß nämlich die uniformierte jungbauernschaft freiwillige feuerwehr aus dem tal anrücken. weil diese herren ansich nur bei dem verein sind, um party zu feiern körperinterne brände zu löschen um hin und wieder gegen freibier keller auspumpen zu dürfen und mit einem großen roten auto cruisen zu können, schalten sie dann immer genau unter unserem schlafzimmerfenster ihr alarmhorn an. sehr sinnig. wenn alle schlafen wollen :roll:

[so wie es aussieht, muß mein mann einen freund mit zum spiel nehmen. kinderfremdbetreuungsplan wurde vorhin- praktisch kurz vor der ausführung- vereitelt. unsere perle ist gerade mit verdacht auf beinbruch auf dem weg ins krankenhaus. ich mach mir keine wirklichen hoffnungen.]

wenn ich unausgeschlafen (weil sohn heute in der besucherritze die halbe nacht einen auf drahdiwaberl gemacht hat) ins büro komme und mich eine solche mail erwartet, kann mein umfeld einen urschrei von stilke vernehmen (auch ohne die ohren spitzen zu müssen).
kurz zur erklärung: die familie ist letzte woche vorzeitig abgereist, weil sie o-ton: “keine lust mehr auf schifahren hatten”.
Sehr geehrte Damen und Herren!
Medienberichten entnehme ich, dass diese Saison sehr gut gelaufen ist. Daher bin ich doch etwas verwundert, dass es nicht möglich war mein vorzeitig frei werdendes Appartement nicht weiter zu vermieten?
Im Hinblick auf die wohl auch für Ihren Betrieb erfreuliche Saison und als Anreiz, Ihr Haus in meine nächste Urlaubsplanung einzubeziehen, ersuche ich um eine Reduktion der mir in Rechnung gestellten Stornogebühr.
Mit freundlichen Grüßen
und wenn ich auf nüchternen magen so feinfühlig stimuliert werde, dann sprudelt es richtig aus mir raus:
sehr geehrter herr XY,
mit der unterschrift auf ihrer zimmerreservierung haben sie sich gleichzeitig mit unseren buchungsbedingungen einverstanden erklärt. sie haben damit genauso eine verpflichtung eingegangen, wie wir auch von unserer seite
ihnen eine unterkunft stellen und sie nicht vorzeitig wieder nach hause schicken.
von der allegemeinen buchungslage in einer region oder in den wintersportgebieten auf den (vorhandenen oder nicht)
wohlstand und die großzügigkeit eines beherbergs zu schließen, ist hier nicht angebracht.
das von Ihnen gebuchte, und frühzeitig verlassene appartement wurde nicht weitervermietet. das ist eine tatsache
und wir bedauern dies sehr, weil uns als vermieter auch (verständlicherweise) 100% lieber sind, als 80%.
wir bitten sie daher, diese rechnung zu begleichen und werden - wenn sie dieser bitte nicht folge leisten- die angebrachten maßnahmen einleiten.
mit freundlichen grüßen,
die stilke
[und wenn ich einmal so richtig in fahrt bin (ich habe übrigens bei einigen gelesen, dass sie heute besonders gut gelaunt sind/waren- das freut mich für euch) dann kommen dabei ganz eigenartige sachen raus, überhaupt, wenn mir sonst keiner mehr einen grund zum aufregen gibt: ich habe endlich mal wieder den kleiderschrank der kinder ausgemistet und anschließend auch noch meinen. so seltsam wurden meine überschüssigen energien nicht mehr fehlgeleitet, seit ich kurz vor der letzten entbindung dem nestbautrieb verfallen bin.]

…the nervenfresser. (after gefühlten centuries)

was für ein segen es ist,  für gewöhnlich (außer halt in dieser woche) ein multi-kulti-puplikum zu haben, wird uns nun bewußt. 65 österreicher zwischen 55 und 75 jahre alt und 40 germanen (genauso alt, stur, verbohrt, mühsam, stillos wie erstere). die paar anderen nationen kann man hier mal total vernachlässigen.

zum frühstück gleicht der speisesaal einem laufsteg für polyester schlafanzüge trainingsanzüge. abends wird anstatt wein, vermehrt bier getrunken (und peinlich genau im zimmer darüber buch geführt, wieviele und zu welcher uhrzeit) und schnaps mit eingelegten minifrüchten und/oder erhöhter temperatur (da können die aufzeichnungen schon mal verfälscht werden).

reklamationen (wasserdruck beim linken waschbecken, ein verstelltes fernsehprogramm, der quietschende klodeckel usw.) gibt es grundsätzlich erst bei der abreise. (wir hätten ja sonst in der zwischenzeit das problem beheben können, und man hätte sich weniger ärgern müssen. statt eines preisnachlasses (der vermutlich erwartet wird) gibt es aber von der bösen stilke wirtin nur ein mitleidiges “ja warum sagen´s das denn erst jetzt. wir hätten das doch sofort reparieren können…” manchmal auch ein “danke im namen der gäste, die nach ihnen kommen…”

wenn ich hier um halb acht (und mit nüchternem magen) in der lobby die leute mit seniler bettflucht am computer arbeitend, unfreiwillig belausche (und leider auch verstehe), wundere ich mich schon sehr, über was man alles diskutieren kann. sogar die konsistenz des salatdressings vom vortag kann diesen herrschaften für stunden gesprächsstoff geben. dass, außer bei uns momentan, überall schönes wetter ist, erzählen sie sich andauernd und ununterbrochen. alsob davon die wolken weggehen würden.

fragen, die mir gestellt werden, werden grundsätzlich gleich selbst beantwortet: “haben heute die geschäfte in italien geöffnet?” ich (ein wunder, dass ich zu wort komme): “nein. nur ganz, ganz wenige. es ist montag.” gast: “doch, wenn wir im sommer dort sind, dann haben sie schon auch an montagen offen.” ich: “aber sie haben heute bestimmt nicht geöffnet.” gast: “doch ich glaube schon, heute auch.” (und ich murmel in meinen nicht vorhanden bart: “ja dann fahrt doch!”)

gemeinsam mit den mitarbeitern und kollegen stellen wir mal wieder fest, dass wir dieses komplizierte, anspruchsvolle, schwer bis garnicht zufrieden zu stellende klientel einfach nicht mehr gewohnt sind. zitat stilkmann: “wie haben wir das früher ausgehalten?”

[es bleiben für mich ein paar fragen offen: wo bitte kann man diese menschen für lau (wie wortteufel immer so schön schreibt) glücklich machen? wer wird diesen ansprüchen überhaupt gerecht? und wie kann man verhindern, dass man selbst auch mal so frustriert und chronisch unzufrieden wird (oder bin ich das schon?)? hat das mit dem alter zu tun? und sind die tschechen, kroaten, polen usw. auch so? und wir verstehen sie blos nicht...? was uns zu diesen gästen gerade noch gefehlt hat, ist das miese wetter. bei sonneschein wären sie wenigstens mal aus dem haus...]

 

diese woche ist “zach” wie der eingeborene sagen würde. sie vergeht einfach nicht. eigentlich haben wir das phänomen jedes jahr in der steirischen energieferienwoche. warum diese sieben tage allen arbeitenden beteiligten wie eine ewigkeit vorkommen, ist auch gleich erklärt. die steirer und ein paar kärntner haben sich auch drunter geschummelt sind wahre motzprofis. irgendwie paßt garnichts und irgendwie war früher alles viel besser. trotzdem kommt man natürlich brav jedes jahr wieder, um sicher zu gehen, dass auch ja nix besser wird.

zum beispiel haben wir seit einigen jahren zu mittag einen kleinen imbiss in form eines buffets aufgebaut. gratis und freiwillig für die gäste. vor allem gedacht, für die familien, die ihre kinder über mittag von der schischule gegenüber abholen, und dann wieder hin bringen. beim buffet gab es bisher immer verschiedene salate und kalte vorspeisen vom vortag und zwei verschiedene suppen mit zwei verschiedenen einlagen. (eine klare und eine gebundene suppe).

wie das halt so ist, mit den “geschenkten” zugaben, wollten die gäste öfter mal “was anderes”. das gibt es natürlich auch, nur (und das ist das problem) kostet das extra. besonders für die kinder wurde oft eine pasta bestellt und dann beim bezahlen gemotzt. also haben wir uns im herbst gedacht, dass es doch ein feiner zug von uns wäre, wenn wir einfach täglich ein nudelgericht (pasta in verschiedenen formen und mit verschiedenen soßen) zum buffet stellen würden. der arbeitsaufwand ist auch für uns relativ “niedrig” und nudeln essen doch alle kinder gern. (die suppen und salate gibt es natürlich auch noch)

bis zu dieser woche wurde dieses “geschenk the next generation 3.0″ auch super angenommen und gelobt. seit samstag ist alles anders. jeden tag motzen sie beim buffet “schon wieder nudeln” “mein kind will aber palatschinken/kaiserschmarrn/wiener schnitzel”. schon klar. gibt es auf den hütten, gibt es bei uns. blöd nur, dass es was kostet.

das wetter ist auch “zu” schön und so muß gast sich halt krampfhaft über irgendwas aufregen… :roll:

letzte woche mittwoch hat uns eine schnepfige, tussige, saudumme kroatische staatsbürgerin mit ihrer mutter und zwei kindern heimgesucht besucht. schon ihr auftritt bei der anreise hat uns schwer beindruckt. man hätte meinen können, die gräfin von und zu nasehoch wäre angekommen.

gebucht hatte die kuh dame ursprünglich ein einzelzimmer (für muttern) und ein familienzimmer mit 4 betten für sich, ihren mann (der anscheinend was besseres zu vö.geln zu tun hatte) und ihre zwei kinder. einen tag vor der anreise (genau 18 stunden vorher) schickt sie uns eine mail, dass ihr mann leider nicht mitkommen kann. wir fragen zurück, ob sie das einzelzimmer stornieren will. nein. die zimmer bleiben so, wie bestellt. nur eben eine person weniger.

natürlich ist sie beim bezahlen aus allen wolken gefallen. wie in den buchungsbedingungen und allgemein üblich habe ich 2 personen und ein kind im appartement (also 2 erwachsene, auch wenn es nur ein erwachsener und 2 kinder waren) in rechnung gestellt. (auch in einem doppelzimmer hätte sie die beiden “normalbetten” voll zahlen müssen) hätte ich es ganz ernst gemeint, hätte ich auch noch 80% von der 4. stornierten person aufbuchen können. habe ich aber nicht. ichdeppichtrottelichschaf nun folgte ein bühnenreifer auftritt von madame. sie beschimpfte mich auf das übelste, bezeichnete mich als dieb, drohte mit ihrem anwalt und der polizei. überhaupt wäre alles schrecklich gewesen. meinen einwand, dass das ihre meinung sei, und es durchaus zufriedene gäste geben würde, ließ sie nicht gelten und meinte dazu: “die haben ja noch nichts von der welt gesehen, so wie ich”. sie bezahlte aber schließlich und fuhr ab. in der aufregung hat sie noch einiges im zimmer vergessen (schwimmflügel, bikini, pulli).

heute morgen kam eine mail: sie geht morgen zur polizei (in dubrovnik) und zeigt uns an.

ich antworte ihr, dass sie das gerne machen kann und schicke nochmal die buchungsbedingungen hinterher. außerdem möchte ich gerne wissen, was wir mit ihren sachen machen sollen. normalerweise schicken wir das ja mit der post und zahlen sogar das porto. ein wenig gehässigkeit kann ich mir dann doch nicht verkneifen also füge ich noch hinzu: eventutell hat sie schon mal davon gehört, dass es in hotels mit unserem standard so einen service gibt.

sie antwortet wieder, ob das ein trick (????) sei.

ich schreibe zurück, dass ich sie nicht verstehe.

jetzt schreibt sie wieder, dass sie an alle kroatischen medien schreiben wird und uns in allen internet- reiseplattformen usw. schlecht bewerten wird, wenn wir ihr nicht bis übermorgen das geld zurück überweisen.

[dazwischen mal wieder ein vorstellungsgespräch mit einer potentiellen rezeptionistin geführt. ein kind hat erhöhte temperatur. beide husten wie die alten hofhunde. das ist kein so toller sonntag] 

 

dass mein büro chronisch unterbesetzt ist (ein grund warum ich ständig und immer online bin), dürfte euch ja nicht entgangen sein. morgen fängt mit den faschingsferien die hauptsaison an. selbst wenn alle jetzt “durchhalten” wird es ein knochenjob.

wenn alle durchhalten würden.

die prinzessin (die vor zwei wochen eben erst 5 tage krankgeschrieben war) hat mir gerade verkündet, dass sie heute noch zum arzt geht. sie hat es (mal wieder) mit der blase.  ich kann mir ausrechnenen, was dabei raus kommt. adieu faschingsumzug von den kindern (für den ich extra im voraus frei gegeben habe). ich hab so eine sch.eiß wut. am liebsten würde ich sie sofort und überhaupt kündigen.

gestern hatte ich ein vorstellungsgespräch. die könnte sofort anfangen (muß allerdings erst wieder mühsam eingeschult werden) ist aber auch wieder eine “katze im sack”.

was soll ich denn machen? schei.ß auf alle äpfel der welt annehmlichkeiten. ich will die verantwortung nicht mehr!!!

etwas, was mich immer wieder auf die palme bringen kann, ist das phänomen der verfrühten massenabreise und der gehäuften stornierungen an tagen wie heute.

sobald auch nur drei wolken am himmel sind und oder es ein wenig windig ist und oder der wetterbericht drei wolken vorhersagt (ok. entgegen meiner sonstigen gewohnheiten untertreibe ich hier: es sind nicht drei wolken sonder in wahrheit sicher 10 und schnee soll es morgen auch geben) werde ich um halb acht schon vom ersten gast mit den worten begrüßt: “wir reisen heute schon ab, weil das wetter nicht so schön ist” und kurz darauf ruft eine heute geplante anreise an, um mir mitzuteilen: “meiner frau geht es heute garnicht gut. wir müssen leider absagen. vielleicht kommen wir nächste woche” soll heißen “wenn die sonne scheint”.

dann geht meist die streiterei los. “warum muß ich da jetzt trotzdem was zahlen?” “weil wir ihnen das zimmer freigehalten haben. weil wir kein wetter sondern eine hotelleistung verkaufen. weil wir für das wetter nicht verantwortlich sind. weil schönes wetter eine sehr relative angelegenheit ist (manche brauchen absolut strahlend blauen himmel und das wetter als schön zu empfinden). weil unsere mitarbeiter auch an schlechtwettertagen ihre familien ernähren müssen. uswusf.”

außerdem sagt einem ja die logik: für perfekte pisten (ohne die unsere dienstleistung ja auch beinahe wertlos zu sein scheint) muß es zwangsläufig auch irgendwann den entsprechenden niederschlag geben.

gestern abend hatte ich noch einen netten anruf:

“sagen sie fräulein, wie wird denn das wetter morgen?”

ich: “das weiß ich nicht.”

er: “ja was glauben sie denn, wie es werden wird?”

ich: “bin ich ein prophet?”

[seit wochen komme ich nicht mehr aus dem haus. wenn ich zweimal am tag das wetter "nebenbei" bemerke, dann ist das oft. hauptsächlich schenke ich der witterung früh am morgen wegen der kleidung meiner kinder für den kindergarten beachtung. und das war´s dann auch. ]

und weil ich im moment niemanden habe, der mir diese sinnlosen und energieraubenden diskussionen und gespräche abnimmt, nervt es doppelt. so. jetzt geht´s mir besser.

nenne ich es, wenn die schneeräumung mit harten geschützen (= quietschoranger unimog mit warnlichtern und rückwärtspieps und genauso quietschorange schneefräse mit je zwei mann besatzung) von 7 uhr (ja, in der früh!!!) bis 7:30 uhr (immernoch stockfinster draußen) vor dem hotel paraden fahren und angeblich dabei die straße putzen und mit rollsplitt schießen einen krach machen, als würde eine boeing 747 durchstarten und daneben ein hubschrauber landen. von den visuellen effekten durch blinklichter ganz zu schweigen.

ich würde ja nicht reklamieren, wenn es über nacht wirklich viel geschneit hätte, und sie mit der räumung nicht hinterher gekommen wären. da es aber nachweislich gestern mittag aufgehört hat, zu schneien, muß ich dahinter eine böswillige verschwörung vermuten. ein wunder, dass sich kein gast beschwert hat!!!

the same procedure as every year!? diese unkündbaren bürgermeisterschatzis, die sich sowieso nie einen haxn ausreißen. mein mann hat dabei noch verhindert, dass ich gewalttätig werde aus der rolle falle. so ist es beim vogelzeigen geblieben. meine worte aus der untersten schublade hätte man eh nicht verstanden, bei dem krach.

durch meine selbstpersönlich erzwungene pole position (aus mangel an alternativen mitarbeitern) im frontoffice komme ich auch ständig zum handkuss, wenn es um die marie geld geht. soll heißen: ich muß darf kassieren. da gibt es dann jedesmal den von mir so genannten “chefin effekt”.

heute: die rechnung macht € 1.950,20 aus. Gast gibt mir € 2.000,- und fragt, als ich ihm      € 50,- rüberwachsen lasse gebe, “brauchen´s die zwanzig cent?”. na, was soll ich sagen?

(so zahle ich oft drauf. selber schuld.) die ganz frechen runden sogar von sich aus ab. dabei gebe ich alles, was mal zu viel ist sein sollte, automatisch in die mitarbeiter trinkgeldkasse.

warum kann es nicht wenigstens ein paar flocken hirn vom himmel schneien? jetzt ist das eingetreten, was ich schon zu anfang dieser liaison befürchtet habe. nachts vermutlich “holla die…” und tagsüber fährt die festplatte garnicht mehr richtig rauf…

*fluch*

ist es heute.

kalt war auch ein (EINES VON VIELEN! um genau zu sein die pommes für die kinder, weil die warmhalte platte den geist aufgegeben hatte) gericht am silvester buffet im appartementhotel. ein deutscher gast hat dies zum anlaß genommen, ab diesem zeitpunkt das abendessen dort zu boykottieren. jetzt hat meine mitarbeiterin gerade einen stapel rechnungen von restaurants in der umgebung auf dem tisch im appartement drappiert gefunden. ich kann mir denken, was er damit vor hat.

(alle anderen gäste essen jeden abend brav im rahmen der halbpension weiter. keiner hat vergiftungen oder sonstige nebenwirkungen bemerkt und auch sonst gab es keine beschwerden…)

da macht eine 5 köpfige familie inklusive tamilischem kindermädchen (das der katalogfrau vom zimmer daneben zum verwechseln ähnlich sieht) 10 tage hier urlaub - was nebenbei bemerkt ein kleines vermögen kostet- und dann muß ich mit dem knaben gemeinsam eine stunde überlegen, ob er den schipass jetzt für den ganzen zeitraum oder doch nur tageweise nimmt.

die russische abreise heute hat einen ordnerdicken briefwechsel lang übersehen, dass wir keine kreditkarten akzeptieren und hält mir beim zahlen ihre vi.sa (aus dem schianzug, nicht aus dem badenanzug) hin. auf meinen fragenden blick sagt sie grinsend in ihrem schönsten einzigen deutsch: “ja so, ja, no ja”

ausgerechnet die familie, die mir vor wenigen wochen noch erklärt hat, dass ihnen die reiserücktrittversicherung zu teuer ist, mußte heute ihren urlaub wegen krankheit des kindes absagen. (da wird mitgefühl fast unmöglich) so war kurzfristig wieder was ab morgen frei…

einer fragt im stundentakt, ob er den intnetzugang (über ho.tspo.ts und mit code) nicht auch minutenweise kaufen kann. zwei stunden (Euro 9,-) sind ihm einfach zu teuer (siehe 1. familie).

und überhaupt bin ich bis vor wenigen minuten aber so geschwommen. *schnauf*

ist die kleine schwester von britney ich zieh meine ätzbraunen cowboystiefel nie wieder aus änder meine haarfarbe jeden tag mehrmals habs untenrum gern luftig fahr ständig mit dem für meine fahrkünste viel zu hoch motorisierten auto irgendwo an oder drüber und geb mir nichtmal die mühe skandalfrei zu leben spears S C H W A N G E R.

mann, mann, mann. in der familie hat echt einer ein verhütungsproblem die aufklärung schleifen lassen.

in dieser woche haben wir einen gast aus der kategorie “NIEWIE”. dieses niewie steht in der gästeinfo der kartei und bedeutet nie wieder.

um diese auszeichnung diese prädikat zu erhalten, muß man sich in vorangegangenen aufenthalten besonders negativ hervorgetan haben. sprich: ein arschloch sein.

dummweise seltsamerweise haben gerade solche niewies einen besonderen hang zum masochismus. denn, obwohl ihnen nix passt, müssen sie geradezu zwanghaft immer, immer wieder kommen.

soeiner ist jetzt wieder da. wie es dazu kommen konnte ist schnell geklärt: er hat unter einem anderen namen gebucht. erst, als sein richtiger name als faxabsender sichtbar wurde, hatte ich das unglück bemerkt. ok, denke ich mir. lassen wir ihn halt kommen.

jetzt rief er einen tag vor der anreise an, und fragte, ob hunde im hotel erlaubt wären. meinen neue sagt ja und damit ist das kurze gespräch auch schon beendet.

weil ich aber meine pappenheimer kenne, bestehe ich darauf, ihm noch einen kleinen aufklärungsbrief zu faxen. darin steht, dass der hund was kostet und dass er nicht in die speiseräume mitgenommen werden darf (auch nicht ins schwimmbad und die sauna- alles schon vorgekommen). außerdem besteht “leinenpflicht” im haus.

was glaubt ihr, was ständig und ganz rotzfrech ignoriert wird? ratet mal, was grad im speisesaal unterm tisch hockt?

ich koche vor wut. soviel ignoranz ist doch schier unglaublich, oder?

und da sieht man auch, wozu so beziehungskisten noch führen können…

kurz nämlich, war der aufenthalt eines pärchens aus stralsund, das eine anfahrt von 13 stunden auf sich genommen hatte. und einen tag später schon wieder auf der heimfahrt ist.

sie restaurantfachfrau, er koch. anfang zwanzig. er ist hoch motiviert und hat sich nach wenigen stunden ins team eingefügt. es scheint schien ihm zu gefallen.

jetzt kommts: frei nach dem lieblingsspruch oft angewendeten spruch meines mannes “ER geht ja, aber SIE” hat die madame nach 1,5 stunden reiner arbeitszeit (davon 0,5 stunden essenszeit) ohne tschechischen gastkontakt festgestellt: “ich fühl mich nicht wohl.” damit meinte sie nicht ihren gesundheitszustand, sondern ihr allgemeines befinden. “ich fahre wieder heim!”

er möchte bleiben. er fühlt sich wohl ihm gefällts gefiels.  sie hat sich (eh klar!) durchgesetzt.

für uns wieder eine mittlere katastrophe. mein mann meinte noch verzweifelt: “wohlfühlen sollen sich die gäste. dafür, dass sie sich wohlfühlen, müssen sie schon selbst sorgen…” (verzweifelt unbeholfen halt)

damit wäre jetzt wieder die küche krass unterbesetzt, weil ein angeblicher konditor aus ungarn wohl eher maurer ist, und ziemlich sicher auch keine dr. oet.ker backmischung vom packerl in einen kuchen verwandeln kann.

oh happy day!

trennung.jpg

“i” “c” … sowas lacht mich aus dem büroschrank an!!!

es ist relativ unscharf, sorry! aber manches tut auch verschwommen schon genug weh… (ich brauche nicht erwähnen, dass es natürlich niemand war, ich tippe aber auf den/die, der nichts seltsames daran aufgefallen ist)

edit (nach aufklärung von germanisten und orthographie-profis):

trenne nie i - c, denn es tut nur meinen augen weh. (natürlich wird der verbrecher befördert und zum neuen büro-lektor ernannt!) 

so fühle ich mich - obwohl von allerlei edv umzingelt-, wenn das handy firmennetzwerk nicht mehr funktioniert. grummelgrummelgrummelgrummelgrummelschnaub!!!

einmal abgesehen davon, dass der denkbar ungeeignetste tag für so einen aussetzer der tag der wiedereröffnung ist. alle sind ständig irgendwo im haus unterwegs, nur nicht da, wo man sie braucht. hausmeister, gepäckträger, küchenchef, oberkellner, handwerker die schon vor wochen hätten fertig sein sollen usw.

wie es dazu kam?

nun, unser mobilfunk anbieter (der, der irgendwann mal unser vertrauen hatte) hat die zahlungsart von bankeinzug auf rechnung umgestellt. unsere buchhaltung wußte bescheid und hatte den auftrag, die bezahlung durchzuführen.

leider oder gott sei dank ist unsere buchhaltung ausgelagert und außerdem vor wenigen wochen umgezogen. in dem ganzen chaos wurde die rechnung anscheinend übersehen (und anscheinend auch alle mahnungen) und so kam es, dass heute früh auf allen kurzwahlen und darüber hinaus das motto “rien ne va plus” war.

unter androhung von schlimmen sanktionen schwitzen die schuldigen jetzt vor sich hin und versuchen verzweifelt, die dinger wieder funktionstüchtig zu machen… bezahlen reicht anscheinend nicht?!

schreibt mir der depp doktor die eine die nicht so gut riecht wegen flitzekacke eine woche krank!!!

was mir im deutschen konsulat in wien passiert ist, ist schier unglaublich. normalerweise bin ich ein mensch, der nach dem “waldprinzip” mit anderen kommuniziert. ich mag das nicht, wenn man leute, die eine dienstleistung (oder irgendeine art von service) verrichten, dumm behandelt. mein motto: mit freundlichkeit kommt man einfach weiter.

im grunde ist das auch eine art, meinen gerechtigkeitssinn auszuleben. [da fallen mir spontan die stammgast-schnepfen ein, die am telefon super arrogant mit einem verfahren und dann am ende, wenn sie fragen, wer denn dran war, plötzlich scheiß freundlich sind- aber ich schweife ab]

also: als meine nummer an der anzeigentafel aufscheint gehe ich freundlich grüßend an den schalter mit der nummer 2. eine (nennen wir sie halt so) dame schaut mich angenervt an und grüßt nicht.

sie: “was wolln sie?”

ich (schon etwas kleinlaut): “einen neuen reisepass beantragen, bitte.”

sie verdreht die augen. eigentlich ist das leicht überbrieben, sie könnte mit der augenlooping-nummer eigentlich im zirkus auftreten und sie sagt: “geben´s her.”

ich werde leicht nervös und fange an, in meinen vorbereiteten dokumenten rumzufingern. sogar die passbilder hatte ich in zwei verschiedenen varianten dabei, damit ja alles passt. sie sucht in den papieren rum, vermisst die bilder und schnauzt mich dann an: “heiratsurkunde!” ich werde total nervös, weil ich auf der homepage zwar was von heiratsurkunde gelesen habe, aber diese nur im zusammenhang mit einer namensänderung verlangt wird. zumindest habe ich das so gelesen. aber seht selbst! sie ist unerbittlich und hat in der zwischenzeit geschätzte 5 mal ihr kunststück mit den augäpfeln aufgeführt.

irgendwann zwischen der 4ten patzigen äußerung der dame und der 5ten habe ich sie dann gebeten, mich nicht so zu behandeln. in meiner kranken phantasie meinem kopf sind verständlicherweise einige filme abgelaufen: von amoklauf bis nervenzusammenbruch war alles dabei. auf meine frage, ob ich die eheurkunde nachreichen könnte, kam dann - na was wohl? und die dame schleuderte mir meine unterlagen wieder retour.

[zum weiteren, besseren verständnis: an diesem tag war schon einiges vorgefallen und ich emotional "angeknackst"]

mein mann, der vor der botschaft wartete, konnte nicht glauben, was ich ihm da erzählte und bestand darauf, mit hinein zu gehen. ich war in tränen aufgelöst und er wollte die dame verprügeln körperlich züchtigen er wollte mit der dame ein ernstes wort reden.

also wieder leibesvisitation, neue nummer ziehen. hinsetzen. warten. irgendwann war dann der schalter nummer 1 frei. dort saß eine wirkliche (auch schon ältere) dame und lächelte mich an. so faßte ich neuen mut und ging (ohne aufgerufen worden zu sein) zu ihr hin und fragte, ob sie mir bitte eine auskunft geben könnte. ich schilderte ihr meine lage und sie schüttelte fassungslos den kopf. ob mir die kollegin nicht gesagt hätte, dass ich das auch nachreichen könnte. und wie sie da so nett zu mir war, bin ich wieder in tränen ausgebrochen. [siehe oben] sie fragte mich, wo ich meinen letzten pass ausgestellt bekommen habe und verschwand dann nur kurz. ich durfte wieder platz nehmen und die dame von schalter 2 würde mich gleich namentlich aufrufen…

was sie dann auch tat. ohne augenverdreher (unglaublich!) wurde mein antrag in kürzester zeit abgehandelt. sie hatten in der zwischenzeit meine ganze akte (samt aller urkunden für die namensänderung von vor 11 jahren) gefunden. beim rausgehen habe ich der dame von schalter 1 nocheinmal D A N K E gesagt!

mein mann meint nun, ich solle mich irgendwo - an höherer stelle - beschweren. derweil seid ihr meine höhere stelle. danke!

falls irgendwer von euch das dringende bedürfnis hat, sich irgendwo schikanieren lassen zu müssen, und dafür nicht extra in die usa einreisen will (auch wenn die das zugegeben auch ganz gut hin bekommen). in wahrheit seid ihr in der reissnerstrasse im 3ten bezirk genau richtig!

bevor mir jetzt die menschenrechtler daher kommen, erklären wir also heute die frage, was ist ein “deppata” gast?

genauer betrachtet: soviele haben wir davon eigentlich garnicht. (der nachbar hat viel, viel mehr davon) in der saison vielleicht einen pro woche. der genügt aber meist, um mir in regelmäßigen abständen einen kleinen anfall zu bescheren.

wenn wir geschlossen haben, und praktisch die optische und materialisierte komponente zum deppat sein wegfällt, kann sich so ein spezialist (wie wir ihn meist schönfärberisch nennen) nur durch sein schreiben (das hier ja schon des öfteren demonstriert wurde) outen. manchmal auch durch anrufe zu den umöglichsten zeiten. oder eben durch beschimpfungen am telefon, die dann schon rechtzeitig keinen zweifel mehr über das “spezialistsein” aufkommen lassen.

heute geschehen:

ein bisher 3maliger gast (wiener gyn.äko.loge mit ps.ych.olo.gen frau -die er auch dringend selber braucht und mords-arroganten schnösel-söhnen) hatte sich vor einigen wochen nach einem zimmer über den jahreswechsel erkundigt. damals - so wie heute immernoch- war nichts mehr frei und wir versicherten ihm, dass wir ihn verständigen würden, wenn sich an dieser (für uns opitmalen situation) etwas ändert.

[kleine episode mit dem herren vor zwei jahren: weil er auch online seine damen versorgt, benötigt er immer dringend unseren internet-zugang. so einen haben wir auch für gäste in form einer surfstation (GRATIS!). als diese einmal deffekt war, wollte er von MEINEM!!! bürorechner aus surfen. als ich ihm das nicht gestatten wollte, ist er tobend im hotel umhergerannt, schließlich bei der türe raus und stand wenige minuten später demonstrativ mit einem prospekt des nachbarhauses in der empfangshalle um sich dort (laut für alle hörbar) mit seiner ps.ycho.logen tante auszutauschen.]

ich wäre ja selber selten deppat, wenn ich mir zu zeiten, wo ich in der glücklichen situation bin, mir meine gäste aussuchen zu können, so ein ei legen würde. soll heißen: selbst wenn etwas frei wird, IHN verständige ich bestimmt nicht.

das scheint der herr geahnt zu haben, weil er heute anrief und meine mitarbeiterin am telefon garnicht erst zu wort kommen lies. ich hörte immer nur halb angefangene wörter mit langen pausen. er meinte, wir seien sehr unprofessionell und unpersönlich, weil schließlich hätten wir IHN verständigen müssen, als die zimmer irgendwann im herbst knapp wurden. WIR hätten uns ja denken können, dass er einfach zu beschäftigt sei, um selbst an seinen urlaub zu denken. verstanden?!

und so, liebe leser, schaut ein deppata gast aus. und in dem fall schaut er auch noch deppat aus der wäsche :-)

zum nicht stattgefunden vorstellungsgespräch:

wir haben sie am selben abend nochmal versucht, zu erreichen. mein mann von seinem handy aus. weil sie diese nummer ja nicht kannte, hat sie irgendwann nichtsahnend zurück gerufen. so gegen 21 uhr. als mein mann sich mit seinem name gemeldet hat, hat sie schnell aufgelegt.

kurz spielten wir mit dem gedanken, nachts (ohne rufnummernkennung) ein bisschen telefonterror zu betreiben. aber unser schlaf ist uns dann doch wichtiger gewesen, als die profane rache an so einem “trutscherl”.

gestern klingelt am späten nachmittag wieder das handy von meinem mann. sie möchte sich entschuldigen, dass sie nicht gekommen ist. es wäre ihr ein arzttermin dazwischen gekommen und dann habe sie ihr handy auch nicht mehr gefunden, damit sie uns informierenhätte können… kurz: von vorn bis hinten gelogen- und auch noch so lange nachdenken müssen für so eine dumme ausrede….

gleichzeitig (und das ist ja die absolute härte) möchte sie am sonntag (heute) vorbei kommen. mein mann schlägt 15 uhr vor. sie meint, ob es nicht ein wenig später ginge. mein mann meint 17 uhr wäre auch noch ok. ich stehe daneben und würde der kuh am liebsten den marsch blasen. als er aufgelegt hatte, meinte er grinsend: naja, mal schauen, ob wir morgen da sind, wenn madame hier aufkreuzt.

leider (eigentlich gott sei dank) schneit es heute schon den ganzen tag und die straßenräumung war bis jetzt auch noch nicht aktiv. leider wird sie also nicht den weg umsonst gemacht haben. leider. manchmal kann ich schon auch böse sein.

wieder eine episode aus meinem büroalltag. [dazu sollte ich erwähnen, dass wir im vergangenen jahr einen zweitägigen aufenthalt bei einem preisausschreiben (PR-geschichte) zur verfügung gestellt haben. ] das kommt davon!:

Sehr geehrte Fam. Stilke,

verbrachten letztes Jahr ein Wochenende, welches wir gewonnen haben, in Ihrem wunderschönen Hotel und möchten uns nochmal dafür bedanken.War bisher unser schönster Urlaub, da man nach dem Schifahren herrlich im Wellnessbereich relaxen kann und das Hotel lässt wirklich keine Wünsche offen.Das Wetter hat auch mitgespielt. Wir würden liebend gerne heuer unseren Winterurlaub bei Ihnen verbringen, jedoch ist uns das ein wenig zu teuer. Hätte nun eine kleine Bitte: ev. gibts irgendwann mal  ein Zimmer, das sonst leerstehen würde und  es vielleicht so günstiger (geht auch kurzfristig) zu haben wäre. Wir würden gerne einige Tage bleiben. Bei Ihrem Package wären Schi dabei, die wir aber nicht benötigen, weil wir selber welche haben. Würden uns über ein günstiges Angebot sehr freuen.

lg familie schnorrer energieräuber

ja. eigentlich logisch.  solchen leuten zu antworten, ohne “böse” zu werden, kostet mich elendsviel zeit und enerige, die ich eigentlich nicht habe. gerade vorhin ist wieder ein “traum” von einem fähigen mitarbeiter geplatzt. sie geht lieber nach wien in einen hotelbunker… ein frustiger tag heute.

so blöd.

eure anteilnahme an meinem heutigen schicksal ist so lieb. mein flaues gefühl im magen verschwindet dadurch zwar nicht, aber es wird leichter…

mein mentales verdrängungsprogramm ist heute nacht voll angelaufen. hatte ich doch beim aufstehen komplett vergessen, was da auf uns zu kommt. leider wurde ich am frühstückstisch von den kindern an das laternenfest erinnert. schade irgendwie. als kind war das eins meiner liebsten “kindergartenfeste” und ich will es meinen kindern nicht mit einer übellaunigen, nervösen mutter verderben.

letztes jahr hatte sohn die windpocken und ich blieb mit ihm zu hause. da gibt es ein paar bildchen von lachender tochter mit laterne und zwider dreinschauender oma dahinter. (gerüchten zufolge soll es leute geben, die beim anblick dieser fotos lachen, bevor sie mich peinlich berührt, ja mitleidig anschauen)

jetzt stelle man sich vor, dass ich heute aus lauter verzweiflung schon bei söhnchen fieber messen wollte. vielleicht brütet er ja was aus und wir machen es uns zu hause gemütlich, während tochter und papa mit der oma ihren spass haben… pervers, oder?

es wird schon. über unsere letzten besuche bei ihr kann ich schon wieder schmunzeln. ihr müßt/dürft euch das so vorstellen:

sie textet immer brav meinen mann zu und ich bin in ihrer, verramschten mit kitsch auf kinderaugenhöhe beladenen, bude villa damit beschäftigt, meine unerzogenen, unfolgsamen, lauten kids zu bändigen. natürlich sind da schon porzellanglöckchen zu bruch gegangen.

was mich immer so maßlos aufgeregt hatte, waren die stricknadeln, die sie überall liegen hat. ihr könnt euch denken, was die auf die damals 1 bis 2,5 jährigen für eine anziehungskraft hatten. als ich dann bemüht war, die dinger aus der gefahrenzone zu entfernen, damit die zwei entdecker ohne gröbere stichverletzungen davon kommen, bekam ich zu hören: “ich wohne das ganze jahr hier, da werde ich nicht für die paar minuten alles umräumen.”

boah! stilke ist heute nachtragend und kleinlich. sorry!

bin ich ja eher selten.

schon garnicht bei der arbeit. da gibt es kaum noch dinge, die mich groß “schockieren”. auch nicht die mutter damals, die für ihren (daneben stehenden) erwachsenen sohn (der mit familie eingecheckt hatte) eines abends bei mir eine “andere, weniger attraktive masseurin” gewünscht hatte, weil er bei der einen immer “gefühle” bekommt. (*zwinker* “sie wissen schon”) nein, die indiskretionen der anderen tun mir normalerweise nichts.

ABER! so gehäuft - und das schon vor der anreise- das ist ungewöhnlich!

irgendetwas liegt momentan in der luft. zu dieser vermutung ist auch (unabhängig von mir) meine mitarbeiterin gekommen. wir sitzen jetzt seit drei tagen im büro und müssen immer wieder abwechselnd hysterisch lachen oder kopfschütteln.

warum? das ist nicht so leicht zu erklären. ich versuche es mal:

es rufen menschen an, die irgendwie das bedürfnis haben, ihre lebensgeschichte mit uns zu teilen. erst nach längerem, geduldigen zuhören unsererseits, rücken sie -so sie es nicht inzwischen vergessen haben- mit der sprache raus, was sie eigentlich dazu bewogen hat, hier anzurufen. da ist von enkelkindern mit husten die rede, von verlassenen ehemännern, von häusern am waldrand mit schöner aussicht, von schicksalsschlägen die 30 jahre zurück liegen, kurz: von sachen, die uns weder etwas angehen, noch großartig interessieren. auch schriftlich kommt es zu unkontrollierten “outings”. da begründet einer seine nachfrage nach einem zimmer mit badewanne beinahe bis ins detail ausgeschmückt damit, dass er ein wenig zu unterkühlung neigt und sich deshalb in den wintermonaten täglich mindestens ein heißes wannenbad genehmigt.

die sache mit dem altersunterschied bei den kindern- und wie es dazu kam- habe ich ja schon erwähnt.

manche stellen auch fragen, auf die wir (wenn wir auch noch so sehr wollen) garnicht antworten können, weil der redefluß am anderen ende der leitung einfach nicht abreißen will.

gestern mußte ich einem patzig ins wort fallen, nachdem er mich 15 mal hintereinander das selbe gefragt hatte: “wenn sie mich bitte, bitte auch mal was sagen lassen, dann beantworte ich auch gerne ihre frage”. ihr glaubt es nicht! er hat sich die frage dann selbst beantwortet.

da ich ja gerade eine esoterischen rückfall erleide (siehe widget rechts oben), muß ich mein denken grundlegend ändern. jawoll!

doof, dass man das i-phone nur bei/mit t-mobile bekommt. mein mann meinte eben, das ist das selbe, wie wenn man sich einen porsche kauft und dann nur bei agip tanken darf…

recht hat er!

frau katie. meine beinahe lieblings-celebrity. die, die sich immer so lieb um ihre armmuskulatur tochter kümmert. ist doch tatsächlich so fit, und rennt den NYC-MARATHON. dafür von mir: hut ab! (und ich habe mir das letztes jahr vor ort angeschaut!)

aber warum- um himmels willen- zieht die keinen sport - bh an? das bild ist ja übelst!

(gemoppst im wahrsten sinne des wortes  von justjared)

vielleicht eine besonders ausgefeilte methode der tarnung?

wer erinnert sich noch an meine russen?

jetzt schreibt mir der eine da eine mail, dass sie mit dem transfer (vom flughafen venedig) nicht einverstanden sind, weil er ihnen viel zu teuer erscheint. - wir vermitteln da nur- eigentlich geht mich das überhaupt nix an!!!
und jetzt kommts: bestimmt, hätten wir dem taxiunternehmen gesagt, dass sie russen seien (als ob das irgendwen interessiert, außer euch!) und da könnte man ja wucherpreise verlangen… außerdem will er von mir wissen:

was das taxi für ein fabrikat ist und wie ausgestattet, und welches baujahr!!!

der hat ja einen kompletten vogel! ich explodier gleich.

viele beklagen ja in ihren blogs, den umstand, dass man selbst zwar nicht- aber der nachwuchs doch sehr- an der vergangenen sommerzeit hängt. mein mann sagt in dem zusammenhang gerne: “kinder sind wie kühe”. woher er diese erkenntnis hat, weiß ich nicht. solange ich in diesem haushalt lebe, gab es hier keine milchkuh zu versorgen…

am sonntag haben wir (unterwegs auf süddeutschen und nordösterreichischen bundesstrassen) beobachtet, dass viele autofahrer nicht so recht wußten, was mit dieser “übrigen” stunde zu tun ist. und so cruisten (gibt es das wort?) sie mit ihren benzinschluckern gemütlich durch die landschaft. wir angenervt hinterher…

vielleicht haben sie auch, bis sie sich auf den weg zum sonntläglichen lunch in irgendein wirtshaus machten, die winterzeit nicht registriert. irgendwann dann, als im radio die zeitumstellung angesprochen wurde, wurde ihnen bewußt, dass sie ja zu früh dran waren. und die zeit läßt sich so wunderbar beim autofahren mit einer kolonne im rückspiegel totschlagen. findet ihr nicht?

ist das!

da dreh ich euch mal ein paar stunden den rücken zu… und was macht ihr? euch überfällt die schreibwut bloggt einfach weiter. sauerei das!

frau ami zieht um! frau wortteufel überkommt die schreibwut (13 neue posts alleine von ihr) und der google reader sagt ich muß 113 posts nachlesen. (und dabei bin ich noch 2 tage da!) das macht emozionalen STRESS leute. ich sag´s euch.!
wann, bitteschön, soll ich denn dann meine absurden besoffenen erlebnisse posten?

also heute darf mich wer von der decke kratzen. wer mag?

folgende vorgeschichte: wir schreiben jedes jahr im sommer die stammgäste (die bei ihrer abreise wieder für das nächste jahr reservieren) mit der neuen zimmerreservierung an. dann haben die gäste ein paar wochen zeit, um das ganze zu bestätigen oder eben abzusagen. soweit so einfach. nachdem das vor allem die stammgäste betrifft (damit sie auch ja wieder die selbe zimmernummer usw. bekommen), sind wir da nicht so “streng”, was den “abgabetermin” angeht. zu frühes nachtelefonieren wird da oft böse kommentiert…

jetzt kommt heute dieser brief (zusammen mit der reservierung) und ich würde am liebsten sowas in der art zurück schreiben… fällt wem was “anständigeres” ein? ich bin vor wut grad sprachlos… (das ist äußerst selten bei mir)

sorglos.jpg

ja, woher soll ich denn wissen, dass die so einen saustall zu hause haben?

irgendwann ende ich noch wie die wirtin in der piefke saga: jägermeister vernichtend, pfannenwerfend…

ich weiß natürlich, dass ich das nicht so persönlich nehmen sollte, und dass manche leute einfach bescheuert sind dass man es nicht allen recht machen kann. trotzdem ärgert mich sowas sehr, sehr… (wer will schon andere enttäuschen- und dann auch noch tief?)

es grüßt eine beleidigte (bald wieder besoffene) stilke

und andere irttümer:

wenn ein restaurant oder wirtshaus eine meist auch vergünstigte speise als empfehlung auf der karte anführt, dann ist das in der regel nicht der fall, weil der koch meint, dass diese speise grenzgenial schmeckt und er sich bei der zubereitung selbst übertroffen hat. NEIN! ein grund dafür ist ganz oft, dass der küchenchef versucht, eben dieses gericht noch schnell los zu werden, bevor es von alleine aus der küche rennt bevor es unansehnlich und ungenießbar wird und ihm der lebensmittelkontrolleur die lizenz entzieht.

vor allem in der bayerischen (ober-, nieder- und sonsto) provinz sind beim italiener und griechen gerne auf den tischen und an der türe schilder zu finden, mit der vielversprechenden aufschrift: “heute frische muscheln”. unglaubwürdig spassig wird das ganze durch die tatsache, dass wirt man dieses schild noch nicht mal am ruhetag entfernt und das ganze jahr hindurch (auch in monaten ohne “r”) stehen läßt. ich werde hier nicht erklären, warum die angeprießenen meeresfrüchte allenfalls frisch aufgetaut sein können soviel geographisches grundwissen traue ich euch zu.

noch was: eine besonders große speisenauswahl (mit der sich vor allem auf dem land gerne die gasthäuser brüsten) ist KEIN QUALITÄTSMERKMAL. es bedeutet NICHT, dass sich 30 köche für 10 gäste verausgaben, sondern nur, dass der angelernte polnische abwäscher koch dort, eine besonders große gefriereinheit, mehrere mikrowellen und fritteusen beherrscht.

so. das mußte mal gesagt werden!

ist die tatsache, dass ich inzwischen am wochenende mehr arbeit habe, als an manchen wochentagen. heute nacht kamen alleine zwischen 22 uhr und 7 uhr 15 anfragen per mail.

alle recht speziell mit vielen doofen fragen, auf die auch noch kompliziert eingegangen werden muß. (textbausteine war gestern!)

ich werde den herrschaften jetzt vorschlagen, ihre pseudo-literarischen bedürfnisse so wie ich bei wordpress auszuleben. und mir kurze mails zu schicken, die es auf den punkt bringen.

da erklärt mir doch tatsächlich eine über mehrere zeilen, warum zwischen ihren beiden kindern ein altersunterschied von 11 jahren ist… sowas von interessant…

merke:

wenn man sich eine antwort erwartet, sollte man möglichst eine richtige adresse in das feedback formular eingeben.

bevor man lange fragt, ist es auch sehr sinnvoll die homepage anzusehen und den darauf befindlichen text zu lesen.

um 1 uhr nachts, antworte ich recht selten (da schau ich höchstens noch fern), darum ist es auch nicht notwendig um 2 uhr noch eine (die selbe) anfrage zu schicken.

wenn man seiner frau ein angebot von mir weiterleitet, sie darin als “schatz” anspricht und wertende bemerkungen anhängt, sollte man beim versenden nicht auf “antworten” klicken…

Reisepass ohne Reisespass!

wie mich das nervt, dass ich deswegen selbstpersönlich in die hauptstadt reisen soll darf,  dann einem inneren zwang folgend in den geschäften auf der kärntner strasse und am kohlmarkt einen haufen geld ausgeben werde…

…um quasi nebenbei ein neues reisedokument zu beantragen. jetzt bräuchte ich noch einen, der in der zwischenzeit meine kinder hütet… ich traure um den guten alten honorarkonsul in klagenfurt.

hirnloses, asoziales individuum hat eigentlich das vollkommen schwachsinnige gerücht in die welt gesetzt, dass papiertaschentücher in der freien natur im schönen bergwald verrotten?

vermutlich das selbe arschloch der gleiche depp, das der dazu noch die bierdosen dort angebaut hat liegen hat lassen. :evil:

sowas macht mich echt wütend!!!

was klingt, wie eine per tröpfcheninfektion übertragbare krankheit, ist gar keine!  wer hätte das gedacht?!

tatsächlich handelt es sich um eine sehr beliebte masochistische foltermethode unter reifen, gebildeten, jungen, ehrgeizigen müttern:  die Musikalische FrühErziehung.

abgesehen davon, dass berufstätige frau und mutter sich in der gesellschaft von 5 für immer vollzeit hausfrauen in belgeitung ihrer verzogenen, 3jährigen bälger und einer übermotivierten musikschullehrerin in diesen wöchtenlich 45 minuten niemals wohlfühlen kann…

…sind auch die kinder jedes mal so dermaßen “brrrt” und an manchen tagen kaum zu ertragen gewesen (kein wunder, weil sie wohl auch fühlten, mit welch´ überzogenen erwartungen sie ihre mütter dorthin gezwungen gebracht hatten).

manchmal hatte es was von MutterKindTurnen mit schlaginstrumenten und wolfgeheul.

ganz bewußt schildere ich meine erlebnisse in der vergangenheit. mit dieser art, meinen “eislaufmutter-instinkt” auszuleben, habe ich abgeschlossen. dafür darf töchterchen jetzt 1x die woche zum ballett. aber da muß ich wenigstens nicht ununterbrochen dabei sein und irgendwelche schwachsinnigen lieder singen.

nachdem heute hier extrem wenig los ist, muß ich befürchten, dass IHR, liebe blog-freunde, heute auch so einen besch.issenen bescheidenen arbeitstag erlebt, wie ich…

das tut mir ehrlich und aufrichtig leid! mein tiefes mitgefühl ist EUCH sicher. niemand kann sich im moment so gut in EURE lage versetzen, wie ich. die haare, die nicht schon ausgefallen sind ich mir nicht gerade ausgerissen habe, sind freiwillig grau geworden.

stellvertretend für die deppen, die EUCH heute auf den sac.k gehen nerven kosten, bitte ich hiermit feierlich um entschuldigung. IHR könnt nix dafür. es liegt nicht an EUCH. bestimmt!

morgen wird alles wieder gut. gehen WIR mal davon aus, dass morgen alles wieder gut besser ist.

und gerüchten zufolge auch anderswo feiert man noch regelmäßig Ü-partys von denen ich dachte, dass sie schon längst “out” wären. anscheinend ist die jungbauernschaft noch nicht geschlossen unter der haube und so kleben an jedem bushäuschen und stromkasten plakate, die den paarungswilligen ungebundenen über 30jährigen in die nächste dorfdisco locken  sollen. (