die letzten tage in kürze

Dezember 30, 2008 at 11:41 | In Alltag, Arbeit, Begegnungen | 8 Comments

viele tschechi.sche kleinkinder klingen wie der kleine maulwurf auf drogen. warum sich allerdings das “ahoi” als begrüßungswort in diesem land etabliert hat, ist mir ein rätsel. so rein von der geographischen lage her, würde ich jetzt nicht sagen, dass das tsche.chische volk eines der seefahrer ist ;-) .

wenn mir ein gast noch vor dem frühstück seine verfrühte abreise ankündigt und diese mit plötzlich des nächtens auftretendem herzkammerflimmern begründet, dann glaube ich das spätestens, als er vor meinen augen scheinbar grundlose extremste schweißausbrüche bekommt. und ich bin wirklich, wirklich erleichtert, dass er so vernünftig war und heimgefahren ist, auch wenn ich jetzt wieder ein zimmer leer stehen hab.

ein gast, der von der piste aus völlig außer atem anruft, läßt schlimmes befürchten. richtig erleichtert und belustigt war ich dann, als dieser nur das abendessen umbestellen wollte.

es ist wahnsinnig schwer, mitarbeiter mit respekt zu behandeln, die sich wie unmündige volltrottel verhalten. indem sie zum beispiel in der nacht im vollrausch vor dem hotel geräuschvoll ihr auto schrottreif fahren.

die spezialisten haben sich wieder für januar angekündigt und gerade bemerkt, dass sie wohl letztes jahr im delirium die falschen schischuhe eingepackt haben.

eine gesittete, spießige akademikerin kann fluchen wie ein bierkutscher, wenn sie ihre schi nicht findet.

vergebene hübsche musiker und notg.eile alleinstehende end-end-dreißigerinnen sind lustig zu beobachten.

8 Kommentare »

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

  1. Das alles klingt wie ein Abenteuerurlaub… und für dich ist das Alltag. Ich kann es manchmal kaum fassen, wie du die Kraft und Geduld für die Mätzchen deiner Angestellten hast.

  2. liebe lisa. wie kommst du drauf, dass ich mich da so unter kontrolle habe? ich könnt schon oft austicken und manchmal tu ich´s auch :oops:

  3. Die spießige Akademikerin finde ich aber lustig :D

  4. die hübschen Musiker täten mich ja schon interessieren und überhaupt ist es schön wieder davon zu lesen, was mich schon im letzten Winter so beömmelt hat…:)

  5. Dass Böhmen am Meer liegt, weiß man doch aus Shakespeare:

    Thou art perfect then, our ship hath touch’d upon
    The deserts of Bohemia?

    und Ingeborg Bachmann. Und die muss es wissen, die war doch von nebenan ;)

  6. lieber wolf. danke, dass ich durch dich immer wieder schön dosiert bildungseinheiten bekomme. :-) sonst würde ich hier ja total verblöden ;-)

  7. Ach, auf mich strahlst du immer diese Ruhe aus… deine Einträge klingen für mich oft so, als würde dich der Ärger eher belustigen, als wirklich aus der Fassung bringen. Hm… wie geht es denn dann deinen Nerven? Wie hältst du das durch?

  8. [...] jetzt zu lisa, die gerade in einem kommentar meinte, dass ich das eh so locker und mit spass ertrage und cool bleibe. der schein trügt. [...]


Einen Kommentar schreiben

XHTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Bloggen Sie auf WordPress.com. | Theme: Pool by Borja Fernandez.
Entries and comments feeds.