freizeitstress
April 9, 2008 at 8:39 | In Alltag, Begegnungen, Luxus, Lästereien, privat | 3 Commentsnaja, um ehrlich zu sein. schöner stress.
jeden tag ein stückchen weiter weg von der homebase. zuerst in die nächste größere stadt. das war einfach. da war ich ja zwischen dezember und april immerhin schon 2 mal! dann im nächsten level wurde der schwierigkeitsgrad erhöht. nächste nächst größere stadt mit kino und dem gelben m. was soll ich schreiben? barvourös gemeistert. gut söhnchen hat das kino in meinem t-shirt verlassen, weil der papa nicht fähig war ihn davor abzuhalten, sich das wasser in den ausschnitt zu kippen. aber sonst.
heute dann hardcore wiedereingliederung in die gesellschaft: landeshauptstadt, shopping, fein mittagessen, autowerkstadt uuuuuuuund kindergartenelternabend.
zur feier des tages hat sich der nebel über der stadt geschlichen gelichtet, eine jacke, eine hose und zwei t-shirts haben sich mir in den weg gestellt mußten unbedingt mitgenommen werden und die werkstadt hat uns anstatt eines (sonst üblichen) kleinwagens bis morgen eine höllenmaschine mit heckantrieb überlassen. zitat stilke (stilkemann war verstummt) “und die kiste dürfen wir jetzt für 581 euro selbstbehalt schrotten? geil!”
der krönende abschluß des ausgefüllten tages sollte der elternabend im kindergarten werden. mitzubringen (und ich zitiere die einladung) “frühlingsgefühle”. garnicht so einfach, wenn es vor der haustüre noch gut einen meter schnee hat. im kindergarten angekommen sitzen ca. 20 frauen und 3 männer auf viel zu kleinen stühlen, an viel zu kleinen tischen und schauen uns an, als hätten wir den hosenstall offen und/oder gerade laut ge.p.upst. 2/3 der anwesenden haben irgendwann schonmal bei uns gearbeitet und wiederrum die hälfte davon ist unehrenhaft vorzeitig aus dem dienst ausgeschieden. sie sind die eltern der naomis, schantalls, tschaklins und rennneees… von denen unsere kinder immer erzählen. eine lustige mischung war das gerade. mannomann. bei solchen gelegenheiten fühle ich mich ausnahmsweise mal großkopfert, obwohl ich es nicht will.
argwöhnisch beobachtet stürzte ich mich in ein gespräch mit der erzieherin von tochterkind und bekam dafür ein winterbriefing.
erwähnenswert noch die mami mit der verrauchten stimme, die aussah wie eine animierdame bardame kurz bevor sie den dienst antritt. sie hat einen auf streber gemacht und alles, was an infos verkündet wurde (bastelprojekte…), auf ihrem diddlblock mitgeschrieben. oder das pärchen (er glatzig, sie hochschwanger) die alle angebotenen getränke und speisen aus glaubensgründen abgelehnt haben.
[also insider: mit der besetzung...
- keine optimale orgien-konstellation
und danke für die wünsche
]
3 Kommentare »
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Kommentar von wortteufel — April 10, 2008 #
Naja wahrscheinlich gab es halt keine Dinkelkekse und Tofubratlinge und Mate-Tee und von daher schied das Buffet für viele von vornherein aus.
“Frühlingsgefühle” klingt auch klasse – seid fruchtbar und mehret Euch, damit der Kindergarten nicht mangels Masse geschlossen werden muss?
Na ansonsten geniesst Eure neue Unabhängigkeit!!!
Kommentar von Moritz Mama — April 10, 2008 #
uhhh. gott sei dank bleibt mir das noch ein bisschen erspart. ich glaube, ich käme aus dem bloggen nicht mehr raus:)
Kommentar von amidelanuit — April 10, 2008 #