Feed on
Artikel
Kommentare

leichen…

…pflastern seinen weg… ( schwesterherz und zart besaitete bitte das zweite bild übersehen)

unsere gottgewollten aussertürlichen lebensumstände lassen uns manchmal aber keine wahl.

und so müssen wir notgedrungen in den lebensraum von insekten einbrechen. (wo das käferthema grad so im kommen ist)

apropos modern: auch hier ist inzwischen das lukullischere appetitlichere exemplar der bloggerbuchempfehlungen eingetroffen…

laßt euch sagen: marillen aprikosen statt äpfeln sind auch lecker!

ton in ton

hier also, wie bereits verheißungsvoll angekündigt, meine muttertagsgeschenke… (doppeltes mutterglück bedeutet auch doppeltes geschenkeglück, doppeltes freuen, doppeltes geküsse usw. nur gedicht bekam ich überhaupt keines aufgesagt, “ach mama, das haben wir doch schon am wandertag gemacht“)

sehr, sehr praktisch (viel praktischer als asch.en.be.cher) kleine töpfchen mit kräu.ter.sal.z inkl. löffelchen :-)

links das vom söhnchen und rechts “verspielter” das von töchterchen.

die tiegelchen haben es sich (wie man sehen kann) schon in der küche gemütlich gemacht.

habt alle einen schönen tag!

übrigens

in slowenien scheinen leggings, ballerinas und teilweise leg warmers mit silberglitzerwolle (!) eine art uniform zu sein. sogar meinem sonst modisch recht uninteressierten angeehelichten begleiter (der, der mich so großzügig bei laune hält) ist das aufgefallen.

morgen wünsche ich allen müttern einen schönen muttertag und rufe dann zum kollektiven “zeigt her eure staubfänger bastelarbeiten stöckchen auf” meine tochter hat sich heute schon leicht verplappert: “ich hab was getont -kurze pause, weil sie das irgendwie garnicht so direkt sagen wollte- aber was, das sag´ ich nicht.”

allen “nichtmüttern” wünsche ich einen schönen sonntag! freut euch, dass ihr kein gerümpel keinen von erzieherinnen gebastelten kitsch geschenkt bekommt, das den ihr dann aus übertriebener, mütterlicher sentimentalität jahrelang nicht entsorgen könnt…

(zu meiner zeit war es ja noch “politisch korrekt” asch.enb.echer zu tonen. meine mama hat die dinger immernoch irgendwo in ihrem inzwischen nichtraucherhaushalt rum stehen. )

isch bin ja so uffjeregt! ;-)

hier noch ein paar bilders von gestern aus leggingcity:

hier ist fast alles erlaubt… (vor allem zahlen)

auch apfelhändler gibt es dort

lost in translation

ca. 170 km von daheim entfernt befindet sich die hauptstadt von slowenien. bisher haben mich von einem besuch eine menge vorurteile abgehalten. anfang der 90er (als ich ganz frisch mit meinem mann zusammen war) war slowenien noch ein teil von jugoslawien und irgendwie gefühlsmäßig für mich “aus der welt”. falls sich noch wer erinnert. ein krieg war ganz nah. für die kärntner sogar sehr hautnah.

dazu kommt, dass ich (und mein mann auch) kein slowenisch können und die “normalen” slowenen nicht wirklich englisch.

was den heutigen ausflug dann aber zusätzlich noch abenteuerlich machte, war die tatsache, dass wir mit unserem navigationssystem zwar nach andorra (!?) fahren könnten, aber ab dem karawankentunnel der bildschirm das kunstwerk zeigt: “oranger pfeil auf schwarzem grund”. die programmierer der navi-cd scheinen zu diesem land eine ähnlich ignorante haltung zu haben, wie ich sie bisher hatte…

die stadt selbst findet man (dank eu-föerdergeldern, die offensichtlich in ein besseres strassennetz investiert wurden) recht leicht. nur IN der stadt (und die ist wirklich nicht so klein, wie ich sie mir vorgestellt hatte) einen parkplatz zu finden und dann auch noch das restaurant (wir hatten reserviert) wenn jeder strassenname sich liest wie lautschrift zu polnischen vokabeln … :roll:

das erste angefahrene parkhaus war keines. das heißt. es sah wie eines aus, aber die nette lautsprecherstimme sagte, wir sollten uns schleichen es wäre privat, als wir unser ticket drücken wollten.

einheimische waren stets hilfsbereit. wegbeschreibungen wie: “do you know where zungenbrecherzischlautkauderwelsch is? sprechen für sich.

männer sind aber auch sowas von praktisch veranlagt. zwei ministadtpläne hat mein mann aus dem internet ausgedruckt. beide nur jeweils mit einem bruchteil der innenstadt. gemeinsame strassenschnittmenge = 0,00

woran ich mich am ende orientiert habe, waren 4 gelbe em läden. die waren dort strategisch so gut platziert, dass ein verhungern von vorne herein kategorisch ausgeschlossen werden konnte.

was soll ich sagen? die stadt ist soooooo schön. wenn ihr mal in der nähe seid: unbedingt, U N B E D I N G T hin! es war ein toller tag! und wie ihr seht, wir haben auch wieder raus gefunden…

hier ein paar eindrücke:

einmal zwischendurch fühlte ich mich “wie zu hause” in udine. ich sagte zu meinem mann: “ui, endlich versteh ich wieder was die leute reden!” da wurde mir bewußt, dass hinter uns eine italienische schulklasse trottete…

[und quote of the day:

ich zu meinem mann unter den eindrücken des gestrigen kindergartenevents: "du, eigentlich bin ich garnicht die zickigste und frustrierteste frau im bezirk."

antwort: "stimmt, bei weitem nicht. aber das kostet mich auch einen haufen geld."]

today, tomorrow…

heute auf der terrasse eines cafés unserer bezirkshauptstadt um die mittagszeit:

eine (anscheinend einheimische) neomutter mit einem kohlrabenschwarzen sehrsehrdunkelfarbigen baby auf dem arm sitzt am tisch neben uns. kommt eine ältere frau (deren mann gerade unter meinem breiten gegrinse bei der kellnerin einen schinkenkäsetoast bestellt hat, der bitteschön unbedingt diagonal vorgeschnitten sein muss) an deren tisch und sagt zum baby “gulligulli” (was für ein situativer einstieg!) und zu der mutter (weit und breit kein seal in sicht): “das ist aber nicht ihres?” mir tat die frischgebackene adoptivmama irgendwie leid (abgesehen davon, dass die situation zum schreien komisch auf mich gewirkt hat), wie oft noch wird sie diese doofe frage beantworten müssen? wie oft noch, wird sie sich so wie heute dazu ermutigt/verpflichtet fühlen, die geschichte zur adoption zu erzählen?

kindergartenwandertag war ganz nett.  habe heute  das erste mal ein  ar.schgeweih gesehen, dass wohl beinahe als rückenfresko durchgehen könnte. und die trägerin hat sich auch noch um einen job bei uns beworben…

morgen - die machen immer bei uns urlaub…(so nix dazwischen kommt)

patrick

so ein schöner, harmloser jungenname- stimmts? wer hätte gedacht, dass ein kind, das so lieb heißt, eine so dunkle seite hat… (von einem kevin, der zu oft und zu lange allein zu haus war, hätte ich das vielleicht erwartet)

eben dieser patrick ist DER kindergartenhorrorgeschichtenerzähler. genau genommen ist er die reincarnation (blödsinn- das original lebt ja noch) ein steph.en ki.ng klon.

sohn erzählt, dass die polizei nicht auf alle menschen schießt. nur auf die, die weglaufen. aber die schießen sie dafür wirklich total tot. wenn man schockiert fragt, woher er diesen blödsinn diese info hat, bekommt man die antwort: “das hat der patrick gesagt.”

tochter erzählt, dass die roten ameisen gift spritzen. und dass man davon stirbt. die frage, woher sie das weiß zu wissen glaubt, ist eine rhetorische. “das hat der patrick gesagt.”

neulich erlaubte ich mir, das unfundierte nichtwissen dieses ominösen dreikäsehochs mit dem hübschen vornamen in frage zu stellen. meine zweifel an der richtigkeit verschiedener patrickgruseltheorien sollten beseitigt werden mit der bestimmt vorgetragenen feststellung: “der patrick weiß das aber, der ist schon sechs!”

und darum hoffe ich, dass der minierklärbär mit hang zum makabren bald eingeschult wird, schreiben lernt und seine haarsträubenden geschichten in einem blog veröffentlicht, der dann heißt “patrick erklärt die welt” oder “patrick läßt es gruseln” oder “patrick lehrt euch das fürchten” oder wem fallen noch passende titel ein?

seltsam

finde ich, dass meine kinder grundsätzlich gleichzeitig auf´s klo müssen. immer. toujours.  natürlich nicht für alles, was dort so fällig ist, aber zumindest für “die große sache”. schon letztens wollte ich bei frau ami kommentieren, als sie von dem ausgang mit hindernissen schrieb. bei uns hat sich das auch bereits zu windelträgerzeiten abgezeichnet. stank einer, war in 98% der fälle auch der andere fällig.

jetzt, da ich in die aufzucht der jungen wieder direkt eingebunden bin, wird mir das ausmaß der geschwisterlichen synch.rondar.mentle.erung richtig bewußt. es muß zum schießen komisch aussehen, wenn ich mitten auf der treppe stehe und von oben höre “mama, fertig. abputzen.” und von unten “mama. putz mich ab.” und dann hin und her wanke, während ich überlege, wer schneller versorgt werden muß. dass sich eben dieses szenario meistens abspielt, wenn mama grad was ißt, ist logisch, oder?

mein tipp: schaff dir keine drei kinder an, wenn du nicht mindestens 3 toiletten im haus hast 8)

Older Posts »